Essen verbindet

Auch dieses Jahr schwang die Gastro-Elite am «Kitchen Battle» die Kochlöffel. Dabei ging es nicht nur um Ruhm und Ehre. Der Erlös fliesst in die Projekte des Vereins «Cuisine sans frontières».

Zum zehnten Mal fand in den vergangenen zwei Wochen das «Kitchen Battle» statt, diesmal in Zürich und Luzern. Dabei bereiteten renommierte Kochteams aus einem Warenkorb, dessen Inhalt sie erst am selben Tag erfahren haben, je ein Vier-Gang-Menü zu. Die Kitchen Battle Gäste und eine fünfköpfige Fach- und Promijury genossen diese Kreationen und kürten jeden Abend ein Siegerteam. Alle Kochteams zusammen haben so 125'000 Franken für die Projekte von Cuisine sans frontières gesammelt, dieses Jahr spezifisch für ein Frauenausbildungsprojekt im Libanon.

Der gemeinnützige Verein Cuisine sans frontières bittet zu Tisch, um Konflikte zu lösen und Gemeinschaft zu fördern. «Essen verbindet», sagt Tom Gfeller, der 2007 das Kitchen Battle ins Leben gerufen hatte. Gemeinsam kochen und essen bedeute Lebensqualität. Gespräche werden geführt, Beziehungen geknüpft, Probleme gelöst. Das stärke das Fundament jeder Gemeinschaft. 

Deshalb baut der Verein in Krisengebieten oder sozialen Konfliktsituationen gastronomische Treffpunkte und Ausbildungsstätten auf – immer in Zusammenarbeit mit einem lokalen Partner. Ziel ist stets, den wirtschaftlich eigenständigen Betrieb der Projekte langfristig sicher zu stellen.

Quelle: Cusine sans frontières

 

17. November 2017
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