Film «Plastic Ocean» zum gratis Download verfügbar

Was passiert mit dem Plastik, der in unseren Ozeanen landet? Der Film «A Plastic Ocean» ist eine Spurensuche und ermahnt mit eindrucksvollen Bildern zum Handeln

Als sich Craig Leeson, Journalist, Fernsehmoderator und Filmemacher auf die Suche nach Blauwalen macht, findet er nicht nur unberührte Natur. Sondern überall herumschwimmendes Plastik. Fassungslos begibt er sich zusammen mit Wissenschaftlern und Aktivisten auf eine Expedition rund um die Erde. Über fünf Jahre hinweg recherchierte und filmte das Team an 20 verschiedenen Orten. Das Ergebnis sind eindrucksvolle Unterwasser-Aufnahmen, die die globalen Auswirkungen der Plastikverschmutzung dokumentieren. 

Über 8 Millionen Tonnen Plastik gelangt jedes Jahr in unsere Ozeane. Bis auf 1600 Metern Tiefe liegen gut erhaltene Plastikflaschen im Meer. Wissenschaftler schätzen, dass mittlerweile fünf Trillionen Plastikteilchen in den Weltmeeren schwimmen. Dort zerfällt es in immer kleinere Partikel und gelangt so automatisch in die Nahrungskette der Bewohner.

«Dank solchen Filmen hat es das Thema Plastikmüll auf die internationale Agenda geschafft»

 Der Film «A Plastic Ocean» macht aber nicht den Fehler, die Zuschauer mit dem Ohnmachtsgefühl zurückzulassen, sondern zeigt Alternativen. Etwa, wie es zu dem Verbot von Plastiktüten in Ruanda kam oder wie mit der Plastik Bank ein soziales Recyclingsystem in Entwicklungsländern eingeführt wurde. «From knowing comes caring and from caring comes change», sagt Craig Leeson. (Durch Wissen fangen wir an, uns zu kümmern und dadurch geschieht Veränderung).

Kürzlich verlieh die Deutsche Umwelthilfe dem Film den UmweltMedienpreis 2017 mit der Begründung: «Auch dank solchen hervorragenden Filmen hat es das Thema Plastikmüll endlich auf die Agenda der internationalen Politik geschafft.»

Filme für die Erde stellt diesen Film exklusiv als Weihnachtsgeschenk allen Leser/Innen in der Schweiz und Liechtenstein online zur Verfügung. Einloggen, den Film gratis anschauen und weitergeben unter www.FILMEfürdieERDE.org/plastic.