Deutsche sollen Notvorrat für zehn Tage anlegen, sagt die Bundesregierung

Die Empfehlungen sind angeblich eine Reaktion auf die Anschläge des 11. September 2001 und das Elbhochwasser von 2002

(Bild: Wikipedia)

Zum ersten Mal seit Ende des Kalten Krieges befasst sich die deutsche Bundesregierung mit einer Strategie der zivilen Verteidigung. In dem Papier, das nächsten Mittwoch verabschiedet werden soll, wird die Bevölkerung «angehalten, einen individuellen Vorrat an Lebensmitteln von zehn Tagen vorzuhalten». Dazu gehören auch «zwei Liter Wasser pro Person und Tag in nicht gesundheitsschädlicher Qualität» für den Zeitraum von fünf Tagen. Das Konzept wurde offenbar schon 2012 in Auftrag gegeben. (Süddeutsche)

Der Zeitpunkt der Empfehlung zur Vorratshaltung wirft einige Fragen auf:
• Stehen sie in einem Zusammenhang mit der sich anbahnenden geopolitischen Eskalation (Androhung von US-Sanktionen gegen die Türkei 1, Verschärfung der US-Sanktionen gegen Russland 2)?
• Gibt es einen Zusammenhang zur Verschiebung von NATO-Truppen an die russische Grenze? 3
• Müssen die russischen Manöver eines Krieges gegen die Nato ernst genommen werden? 4
• Oder handelt es sich bei den Empfehlungen um ein Element, die Bevölkerung in einem Zustand sublimer Angst zu halten?

Antworten wird die weitere Entwicklung liefern.
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1 https://www.bbc.com/news/world-us-canada-44974722
2 https://www.nzz.ch/international/fall-skripal-usa-planen-sanktionen-geg…
3 https://www.tagesspiegel.de/berlin/truppenverlegung-nach-osteuropa-us-m…
4 https://www.watson.ch/international/russland/741584545-russland-simulie…

24. August 2018
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