Die Rechte der Erde

Eindrücke vom vierten Tribunal über die Rechte der Erde vom 7. und 8. November 2017 in Bonn

Zwei Tage verhandelten die Richter des vierten «Rights of Nature Tribunal»  in Bonn. Betroffene aus aller Welt legten bewegende Zeugnisse ab, über den (unerklärten) Krieg gegen die Natur auf allen Kontinenten.
Fracking, Bergbau, Strassenbau und Pipelines zerstören Wälder und Lebensräume, belasten das Grundwasser und beschleunigen den Klimawandel. Und sie zerstören die Heimat und die Lebensgrundlage der dort lebenden Menschen.
Gerichtet wurde in Bonn «im Namen der Natur», deren Rechte in der «Rights of Mother Earth – Declaration» festgehalten sind (auf deutsch hier). 

Die Ankläger und Zeugen kamen aus den USA, Bolivien, Ecuador, Französisch-Guyana und Deutschland. Nicht nur konkrete und besonders eklatante Beispielen aus aller Welt (USA, Bolivien, Ecuador, Nigeria, Französisch-Guyana und Deutschland wurden in Bonn verhandelt), sondern erstmals auch «Prinzipien», darunter die Finanzialisierung der Natur oder der Freihandel.
Fotos: Christine Ax