Leuchtturm des konstruktiven Journalismus

Die neue Ausgabe von «Mut - Magazin für Lösungen» ist eine Reise zu Friedensstiftern aus allen Weltreligionen und zeigt: Dialog ist möglich!

Auch die zwei Herausgeber des Magazins haben Mut bewiesen: Tilman Wörtz (links) und Michael Gleich

Wenn uns in den Medien täglich die neusten Konflikte und Probleme aus aller Welt um die Ohren geschlagen werden, ärgert dies die Macher oft ebenso wie das Publikum. Viele Journalistinnen und Journalisten würden gerne auch über die Lösungen berichten. Diese stammen jedoch meist von vergleichsweise unbekannten Menschen, mit denen sich nicht Auflage machen lässt. Solche Geschichten, und seien sie noch so gut, sind schwer unterzubringen.

Das haben auch die beiden deutschen Journalisten Michael Gleich (*1960) und Tilman Wörtz (*1973) erfahren und daraufhin die gemeinnützige GmbH «Culture Counts Foundation» gegründet. Sie will das «komplette Bild zeigen, nicht nur den Konflikt», sondern auch die möglichen Lösungen und vor allem die Mutmacher, die dahinter stehen. Und wie es so geht im Journalismus, ist aus diesem Ziel viel mehr entstanden, als ursprünglich gedacht, zum Beispiel das Buch «Peace Counts» mit Reportagen über mutige Menschen, die sich in aller Welt für den Frieden einsetzen.

Im September 2016 organisierte die Stiftung in Berlin den «Global Peacebuilder Summit» mit Friedensstiftern aus rund 30 Konfliktregionen. Daraus entstand das Magazin «Mut», das in einer Auflage von 500 000 als Beilage von diversen Zeitschriften über diese Mutmacher berichtete. Das positive Echo machte den Machern selber so viel Mut, dass in diesem Herbst eine zweite Ausgabe folgte, diesmal mit 600 000 Exemplaren, am 18. Oktober in der Schweiz im «Tagesanzeiger» zu finden. Mit dem Titel «Glaube, Kriege, Hoffnung» zeigt die Arbeit von Friedensmachern aus allen Weltreligionen und macht Hoffnung: Dialog ist möglich!

Das PDF kann auf der Website heruntergeladen werden: www.mutmagazin.de