91 Prozent der Österreicher fürchten sich vor den Auswirkungen der Euro

Die Euro 2008 weckt bei den Menschen zu hohe Erwartungen – und Ängste. Zu diesem Schluss kommen der Konsumentenforscher Claus Ebster und der Sportmarketingexperte Reinhard Grohs vom Institut für Betriebswirtschaftslehre der Universität Wien. So schätzen die 1.500 für die Analyse befragten Personen etwa, dass sich der Bierkonsum zugunsten der Gastronomie und der Brauereien während der Euro um 63 Prozent steigern wird. "Die Wahrheit liegt jedoch um einiges niedriger.

Ähnlich verhält es sich bei der Frage nach der Steigerung der Marketing-Budgets der Euro-Hauptsponsoren. "Die Befragten meinten hier, dass eine Steigerung von durschnittlich 47 Prozent zu erwarten ist. Aus Erfahrungen vergangener Welt- und Europameisterschaften weiß man jedoch, dass der Anstieg der Kommunikationsausgaben im Jahr 2008 bei maximal fünf Prozent liegen wird", erläutert Grohs.

Aber nicht nur die positiven Erwartungen sind zu hoch angesetzt. "So fürchten sich laut der Befragung aufgrund der Euro 91 Prozent vor irgendetwas. Nur neun Prozent haben keine Angst, wenn sie an die Europameisterschaft denken", so Grohs. Als größte Angstfaktoren nannten die Befragten Hooligans, Alkohol, Lärmbelästigung oder Müllprobleme. Immerhin 31 Prozent fürchten Terrorismus im Zusammenhang mit der Euro 2008.

Quelle: pressetext.austria

27. März 2008
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