Aus Fehler anderer lernen

Ein Kollektivbetrieb aufzubauen braucht Durchhaltevermögen. Viele die es versucht haben, verabschiedeten sich irgendwann wieder von Basisdemokratie und Selbstverwaltung. Aber warum? Was ist das Geheimnis funktionierender Kollektive? Und woran sind die anderen gescheitert?

Diesen Fragen widmet sich die neue Webseite ‹Kunst des Scheiterns›. Sie ist eine Plattform auf der Kollektivbetriebe von ihren Erfahrungen und Fehlern berichten können. Jochen vom Gründungsteam in Hamburg erklärt: «Die meisten Projekte scheitern, weil sich die zu hohen Ansprüche an das Projekt nicht realisieren lassen.» Die Plattform soll gerade neue Gründungsinitiativen ermutigen, trotzdem weiter zu machen und Anfangsfehler zu vermeiden.

Wem auch diese Tipps nichts helfen, der kann sich direkt an die Gründer wenden. Sie haben selbst zehnjährige Erfahrung im Aufbau und Führen des Kollektivbetriebes ‹Café Libertad› in Hamburg und geben nun als Beratungsstelle ihr Wissen an Gründungsinitiativen weiter.
Die als Verein organisierte Plattform ‹Kunst des Scheiterns› steckt noch in den Kinderschuhen, erst zwei Kollektivbetriebe aus Berlin haben ihre Erfahrungen dokumentiert. Damit es funktioniert, braucht es mehr. Kollektive sind aufgerufen, ihre Erfahrungen zu teilen und damit andere zu inspirieren.

www.kds.grupponet.org

Kunst des Scheiterns - Verein zur Förderung kollektiven Wirtschaftens e.V.
Fettstr. 29, D-20357 Hamburg
+49-40-43274396
kds@grupponet.org
12. Dezember 2011
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