Die Hoffnung lässt sich nicht einsperren

Reisebericht aus Palästina und Israel

Eingeladen war ich von einer ziemlich hochkarätig besetzten „Middle East Peace Initiative“, für mich zum ersten Mal die Gelegenheit, israelische Politiker und Mainstream-Journalisten direkt zu hören. Ich nutzte die Zeit aber auch, gemeinsam mit israelischen Freunden (für die das eigentlich verboten ist) unsere palästinensischen Freunde vom Holylandtrust in Bethlehem zu besuchen und unsere Friedenspilgerreise im Oktober/November vorzubereiten. Ich trage das spezielle Gefühl des Nahen Ostens noch in mir, das gleißende Licht, die Temperaturen, die auch nachts kaum abkühlen, die intensiven Gesichter und dazugehörigen Geschichten, das aggressive Straßenchaos, die jungen Israelis mit geschulterten Gewehren an den Bushaltestellen, die Gewürze und grellen Farben auf den Märkten, die uralten, abgewetzten Steine der Tempel und Kirchen, die langen Wege durch die Checkpoints, die Olivenbäume, die älter sind als unsere Zeitrechnung.
 
Daoud kämpfte jahrelang vor Gericht um sein Land (im Hintergrund jüdische Siedlungen).

Die weiße Landschaft hinter Jerusalem erscheint mir manchmal so unwirklich wie eine Theaterkulisse, vor der sich ein Drama abspielt. Auf den Hügeln die modernen Häuser der israelischen Siedlungen, die Mauer, die sich durch das Land zieht, die breiten Siedlerstraßen und drunter und drüber die viel kleineren palästinensischen Straßen, die die Dörfer verbinden oder oft auch abrupt in Roadblocks enden. Worum in aller Welt kämpfen die Menschen hier, könnte man sich fragen. Um dieses ausgewaschene Stück Erde, auf der außer wenigen Olivenbäumen nichts wächst? Die Wadis, die fruchtbaren Täler, in denen es Terrassen mit Obst und Gemüse, Quellen, winzige Schafweiden gibt, kann man von dieser Perspektive nicht erkennen.
Aber ist es wirklich ein Kampf um diese kleinräumigen Paradiese? Ist es ein Kampf um Platz? Oder kämpfen sie um den Zugang zu Gott, ein Zugang, der in diesem Fall aus ein paar Steinen besteht, auf denen vielleicht mal ein Mensch namens Abraham  gestanden hat? Wem gehört Gott, und wer schafft es, sich das größte Stück von ihm abzuschneiden? Wo ist der Theaterregisseur, der uns einmal die volle Absurdität dieses Stückes vor Augen führt?

Bethlehem ist für mich eine Stadt, die Offenheit ausstrahlt, trotz der Flüchtlingslager. Ich liebe es, über den arabischen Markt zu gehen, ich liebe die Geburtskirche, die für mich ein echter Kraftort ist, an dem ich mich mit dem Land in seiner Tiefe verbinden kann. Umso erschreckender, dass Bethlehem in diesen letzten zwei Jahren, seitdem ich das letzte mal da war, noch mehr eingemauert wurde. Auch die Siedlungen weiten sich aus. Jetzt offenbart sich das ganze Bild, die Stadt von ihrer Umgebung abzuschneiden. Es tut mir besonders weh zu sehen, dass die Menschen hier wie auch in andren palästinensischen Städten bald keinen Zugang mehr zur Natur haben sollen, keinen Ort, wo sie auftanken und zur Ruhe kommen könnten.
 
Als Antwort auf die Frage, ob er an Frieden glaubt, zeigte mir ein Taxifahrer eine normale israelische Zehn-Cent-Münze: Es ist nicht das heutige Israel, das dort abgebildet ist, sondern „Groß-Israel“ bis zum Jordan, das biblische Israel. „Mit weniger werden sie sich nicht zufrieden geben. Sie wollen das ganze Land, und die Palästinenser werden in kleine Enklaven gesperrt, die von der Mauer umgeben sind.“ Ich muss sagen, dass es tatsächlich so aussieht. Von einem palästinensischen Staat zu sprechen bei diesem Fleckenteppich an auseinander gerissenen Dörfern, ist absurd. Aber sind Staaten nicht eigentlich immer absurd?

Ein Journalist des PNN, des palästinensischen News Networks, das sich als friedensjournalistisches Medium versteht, sagte: „Wir Palästinenser bauen eine Kultur der Hoffnung auf. Denn wir sind gezwungen, in allem, was geschieht, den Hoffnungsaspekt herauszufiltern.“ Was für eine spirituelle Übung für Journalisten, in einer solchen Situation Nachrichten zu bringen, die Hoffnung und Mut zu erzeugen. Ich möchte helfen, dass Journalismus-Studenten aus Europa für eine Weile hierher kommen können; der PNN ist bereit, Praktikanten aufzunehmen; und es gibt wohl kaum bessere Orte, um Friedensjournalismus zu lernen.

Auch auf der israelischen Seite habe ich Menschen getroffen, die mich sehr beeindruckt haben. Zum Beispiel beim Bereaved Family Forum, einer Gruppe aus israelischen und palästinensischen Familien, die Verwandte im Konflikt verloren haben. Einer der Sprecher hat vor zehn Jahren seine 14jährige Tochter verloren. Hier einige Sätze seiner Erzählung: „Tausende von Menschen zogen an mir vorbei und machten ihre Aufwartung. Dann war die einwöchige Trauerzeit vorbei, und ich war jäh alleingelassen mit meinem Schmerz. Auf einmal stand ich vor der Entscheidung: Gehe ich den Weg der Rache oder gibt es einen anderen Weg? Rache ist der leichtere Weg, aber es ist auch leicht zu sehen, dass er dazu führen wird, dass bald ein Mensch denselben Schmerz empfinden wird wie ich jetzt.“
Er hatte dann ein Jahr lang versucht, sein normales Leben weiterzuführen, aber es war nicht möglich. „Es wird nie wieder ein normales Leben für mich geben. Ich entschied mich für den schwereren Weg und begann, dem Schmerz der anderen Seite zuzuhören. Was uns im Bereaved Familiy Forum gemeinsam ist, ist der Schmerz. Der Schmerz ist die Quelle unserer Kraft, eine Energie, die wir nutzen können, entweder für Rache oder für Versöhnung.“ Sie geben im Jahr ungefähr 1000 Vorträge an Schulen über die Hintergründe des Konfliktes, viele widmen dieser Arbeit ihr ganzes Leben. Diese Leute sind durch die Entscheidung, sich nicht zu rächen, von etwas an der Hand genommen, das stärker ist als sie selbst, etwas, das sie stark macht. Es ist heilsam, ihnen zuzuhören, weil sie immer bei sich selbst, bei ihrer Wahrheit bleiben.
Es war traurig zu sehen, dass einer der bekanntesten Fernsehjournalisten sogar noch schärfer sprach als der israelische General, den wir hörten. Kein Wunder, dass viele Israelis so brainwashed sind! Seine Argumentation („Die Palästinenser sind nicht bereit, den Preis für den Frieden zu bezahlen.“) war zwar völlig absurd, wenn man die Palästinenser und ihre Situation kennt. Aber sie ist in sich stimmig für Menschen, die innerhalb der israelischen Gesellschaft aufwachsen wie in einer Blase, die keine direkte Berührung zu Palästinensern haben und die Kritik an der Politik der israelischen Regierung als Ausdruck von Antisemitismus wahrnehmen.
 
Die Autorin Leila Dregger bei der Olivenernte.

Der direkte menschliche Kontakt mit Palästinensern wird für Israelis immer schwerer: Der Zugang in die Westbank – außerhalb der Siedlungen und der Siedlerstraßen – ist ihnen "aus Sicherheitsgründen" verboten. Den Medien kommt eine umso größere Verantwortung zu. So bewundere ich die KollegInnen, die trotz allem immer wieder Artikel unterbringen, die sich die Mühe machen, arabisch zu lernen und die palästinensische Gesellschaft nicht weiter dämonisieren, sondern in ihrer Vielfalt zeigen. Mögen sie gehört werden, auch im Lärm der großen Blätter und Sendungen. Mögen immer mehr israelische und palästinensische JournalistInnen zusammenkommen und sich austauschen; ich bin froh zu sehen, dass dies schon an vielen Orten geschieht.

Als ich mit der Israelin Lisa, die neun Monate in Tamera war, über die Grenze fahre, sagt sie, dass es ihr manchmal so vorkommt, dass der Konflikt unlösbar ist. „Die Leute denken, ich bin verrückt, wenn ich von Frieden spreche oder wenn ich von Tamera erzähle und einem Friedensforschungsdorf im Nahen Osten.“ Ich erzählte ihr, wie schnell in Deutschland der ganze Zauber der Mauer verschwunden war. „Ja“, antwortet sie gequält, „aber die Situation hier ist viel komplizierter, das lässt sich gar nicht vergleichen.“
 
Ein Kind am Sicherheitszaun.

Je länger man Politikern zuhört, desto mehr glaubt man, dass es keine Lösung gibt. Ich glaube, Frieden im Nahen Osten wird es tatsächlich nur geben, wenn wir auf eine völlig andere Ebene gehen. Für die gibt es noch kaum Worte; und doch, etwas entsteht, etwas ist im Werden. Im Grunde ist der Konflikt, der hier besteht, ein Abbild der Weltkonflikte. Der Nahe Osten ist eben auch das Land, wo vieles offensichtlich wird, was woanders unsichtbar bleibt. Vielleicht empfinden deshalb so viele diese Region als einen Schlüssel für globale Friedensarbeit.
Ein Teil dieser anderen Ebene besteht darin, die Klammerung der Identifizierungen zu lösen. Sami Awad, der Gründer des Holylandtrust in Bethlehem, erzählte mir von der geistigen Entdeckung, die er im letzten Jahr in Tamera gemacht hat: „Religion im Nahen Osten ist weniger Ausdruck von Spiritualität als Ausdruck für die Identifizierung mit einer Gruppe, also nicht für Einheit, sondern für Trennung. Ich habe in Tamera tief verstanden, dass ich nicht in erster Linie Palästinenser bin, sondern Mensch. Meine Heimat ist die Erde, meine Adresse ist Palästina.“ Man muss sich mal klar machen, wie tief und wichtig dieser Gedanke ist. Wenn die Menschen ihre Identifikationen aufgeben, wenn irgendwann mal eine Jugend aufsteht, die sagte, uns ist egal, ob wir Juden, Moslems, Christen, Linke, Rechte oder welcher Nationalität wir sind, als erstes sind wir Menschen - dann gibt es auch keinen Nahostkonflikt mehr. Es gäbe natürlich lokale Differenzen über Wasser oder Boden oder auch kulturelle Unterschiede, aber die würden sich nicht zu Grundsatzfragen ausweiten, sondern pragmatisch in der Nachbarschaft gelöst werden.
Übrigens ist es berührend, zu sehen, was für eine Bedeutung Tamera für viele Menschen hier bekommen hat. Viele haben schon von Tamera gehört, sie sprechen davon wie vom gelobten Land. Immer wieder berichten Menschen über Dinge, die sie von Tamera erfahren haben, mit großer Bewunderung und Respekt.

Fast alle Palästinenser, mit denen ich ins Gespräch kam, stehen unter einem großen inneren Druck. Verwandte im Gefängnis, keine Arbeit (es gibt hier 70 % Arbeitslosigkeit), die Demütigungen an den Checkpoints, fehlende Perspektiven. Wohin mit diesem Druck? Ein Kanal ist die Wut und das Leiden, das oft explosiv hervor bricht. Die Gewalt wird dann oft ausgetragen durch die Kinder und Jugendlichen, die Steine werfen. Ein anderer Kanal, der sich im Gespräch oft zeigte, sobald ich mit einem palästinensischen Mann allein war, ist die riesige Sehnsucht zur Frau. Dabei ist die erotische Sehnsucht nur ein Teil dessen. Sehnsucht nach Kontakt, nach Austausch zwischen Mann und Frau in einer Gesellschaft, in der die weibliche und die männliche Welt so umfassend getrennt sind. Auch hier, im Inneren dieser Kultur, und nicht nur in den äußeren politischen Gründen, ist für mich die Ursache des Konfliktes zu suchen. Danke für alle Männer, die mir das so offen gezeigt oder auch gesagt haben!
Immer wieder hat mich die Kraft und Schönheit palästinensischer Frauen beeindruckt. Gerade denke ich an eine verschleierte Frau mit schönem Gesicht in einem Krankenhaus, die ihren Sohn liebkoste, während sie uns in aller Ruhe und Gelassenheit Antwort auf unsere Fragen gab. Oder die verschiedenen Frauentypen, die aus dem Raum schwebten, nachdem Lisa mit ihnen eine Yoga-Session gemacht hatte. Oder die süße, temperamentvolle arabische Sängerin bei einem Konzert. Oder die aufrüttelnde Rede einer jungen Palästinenserin in der Hebräischen Universität in Jerusalem. Auf einmal hatte ich einen Geistesblitz, mir war klar, dass die Lösung des Konfliktes, die Heilung für dieses Land von den palästinensischen Frauen kommen wird. Wetten? Sie bilden eine Macht, die noch kaum öffentlich wahrgenommen wird.

In der letzten Nacht – gestern! – genoss ich die überwältigende und spontan gewährte Gastfreundschaft einer palästinensischen Familie. (Nach den Nächten in der vollklimatisierten Kühle eines Hotels konnte der Gegensatz nicht größer sein.) Der einzige Makel war, dass ich einfach nicht so viel essen konnte, wie meine Gastgeber mir vorsetzten (obwohl es total wahnsinnig lecker war, aber ich musste schon fast von Tisch gerollt werden). Was übrig blieb, brachten die Kinder wie selbstverständlich runter zu den Nachbarn. Die große Zärtlichkeit zwischen Kindern und Eltern fiel mir auf. (Möge wenigstens ein Teil dieser Zärtlichkeit auch zwischen den Eheleuten stattfinden.) Und man übersieht im Westen vielleicht manchmal die Tiefe der arabischen Kultur auch außerhalb des Islam. Allein die arabische Musik, die sie mir den ganzen Abend lang vorgespielten: Man kann eintauchen in ihre tief empfundene Seelenkraft, so eine sinnliche Leibesfreude, die viele dieser Sänger und Sängerinnen ausstrahlen! Diese Region der Erde birgt so viele Heilkräfte! Mögen sie eines Tages frei wirken!

Vom 12. Oktober bis zum 9. November werden wir, d.h. etwa 200 internationale Friedensarbeiter mit Tamera als gemeinsamer Basis, eine Friedenspilgerreise durch Israel und Palästina machen, geleitet von Sabine Lichtenfels und Benjamin von Mendelssohn. Wir beginnen im Süden, in Eilat. In Bethlehem werden wir eine Meditation an der Mauer machen, in der Nacht vom 8. zum 9. November, als Gedenken an die Reichspogromnacht 1938 und an den Fall der Mauer 1989.
Ich wünsche mir, dass die Pilgerreise eine Zeit wird, in der wir uns tief mit dem Land verbinden, mit der Kraft der Natur, der Erde selbst und ihrer Heiligkeit. Ich wünsche mir, dass wir unter uns Gemeinschaft bilden und das Prinzip der Trennung an seiner Wurzel überwinden. Ich wünsche mir, die Vision für das Friedensforschungsdorf, das schon bald im Nahen Osten entstehen soll, immer klarer gemeinsam zu sehen und ein persönliches, verbindliches und tiefes Commitment zu finden dafür, was ich persönlich beizutragen habe.
Wir werden so oft wie möglich online sein und alle, die interessiert sind, mit einem Weblog, mit Tagebüchern, Film, Bildern teilhaben lassen http://www.grace-pilgrimage.com


Leila Dregger Ist Friedensaktivistin und Autorin und lebt in Berlin und Portugal
werkstatt@snafu.de

GRACE-Pilgerreise durch Israel/Palästina



Rund 150 internationale Friedensarbeiter mit Basis im Friedensforschungszentrum Tamera werden vom 12. Oktober bis zum 9. November 2007 durch Israel-Palästina pilgern. Den Abschluss bildet der GRACE-Tag: Am 9. November – Gedenktag der Reichskristallnacht 1938 und des Mauerfalls 1989 in Deutschland -  laden sie Gruppen, Initiativen und Friedensarbeiter aus allen Ländern ein, sich an einer weltumspannenden Meditation zu beteiligen: Für die Öffnung aller Mauern, für das Ende von Krieg und Besatzung, für den Gedanken von Gemeinschaft und Versöhnung, für den Aufbau eines globalen heiligen Landes. Damit laden wir zum dritten Mal zum GRACE-Tag ein. Die Pilgergruppe in Palästina wird an diesem Tag im Aida-Flüchtlingscamp von Bethlehem vor der Mauer meditieren.

Was heißt „heiliges Land“? Friede im Nahen Osten, wie könnte er aussehen? Warum ist gerade diese Region der Erde einem der hartnäckigsten Konflikte der Geschichte ausgesetzt? Wie sieht ein Leben nach der Besatzung aus? Können wir in uns die Strukturen beenden, die auf der Welt zu Krieg führen? Können wir uns mit den spirituellen Quellen verbinden, die tief in diesem Land verankert sind, und sie erneuern? Wie kann die Kraft der Gemeinschaft dabei helfen? Vor 4000 Jahren gab es einen Auszug aus Ägypten und die Rückkehr ins heilige Land. Heute gibt es weltweit die Notwendigkeit, aus der Kriegsgesellschaft auszuziehen und ein wirklich heiliges Land aufzubauen. Vom 12. – 30. Oktober werden zunächst etwa 150 Menschen zu Fuß von den Ausläufern der Sinai-Wüste im Süden Israels in Richtung Norden pilgern. Sie pilgern, um die konkrete Vision eines internationalen Friedensforschungsdorfes im Nahen Osten zu finden, das in den wenigen Jahren entstehen soll. Sie werden in Stille und Wahrnehmung pilgern, die Botschaften der Natur ebenso wahrnehmen wie die aufkommenden Themen der Gemeinschaft, die Eingaben der Träume und der inneren Stimme – und dabei die Botschaften hören für den Aufbau des inneren heiligen Landes. Anschließend, vom 30. Oktober bis zum 9. November wird sich die GRACE-Pilgerreise für einen größeren Teilnehmerkreis öffnen – und für die politischen Themen.
Geleitet von Sabine Lichtenfels, Benjamin von Mendelssohn und der Schweizer Sufi-Lehrerin Annette Kaiser werden sie dann von Massada bis Jerusalem wandern, davon mehrere Tage durch die besetzten Gebiete, alte Beduinenstämme und moderne Friedensprojekte besuchen und heilende Handlungen für diese Region finden. Dieter Duhm: „Wenn es einer Gruppe von Menschen gelingt, das heilige Land in seinem vollen Potential einmal ganz zu sehen, und wenn sie dafür ein Glaubensfeld aufbauen, dann wird dieses sich ausbreiten und umsetzen.“
Der Abschluss der Pilgerreise ist der GRACE-Tag am 9. November mit einer Friedensmeditation an der Mauer in einem Flüchtlingslager in Bethlehem – ein Tag, zu dem Friedensgruppen weltweit eingeladen sind, sich durch eigene Meditationen an ihren Orten einzuklinken. Am Abend gibt es in Jerusalem ein öffentliches Abschlusskonzert mit Yair Dalal und Avi Agababa. Die ganze Pilgerreise wird durch ein Online-Team begleitet. Die Welt ist eingeladen, virtuell mitzupilgern und Tagebücher, Fotos, evtl. auch Filme in unserem Weblog zu verfolgen.

Eine Anmeldung für die Pilgerschaft vom 30. Oktober bis zum 9. November ist noch möglich.

http://www.grace-pilgrimage.com


03. September 2007
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