Es gibt menschlich- praktische Wege aus der wachsenden Krise!

Vorweg das eigentliche Problem:
„Wasch mich, aber mach mich nicht nass!“ Oder:
„Zeig mir den Weg in eine bessere Zukunft, aber erwarte nicht, dass ich mich bewege!“
Wer nicht Wasserscheu ist, möge weiterlesen:
Heute können wir in „Freiheit“ noch(!) mit vielen praktischen Maßnahmen anfangen, „aktiv ZUKUNFT (zu)sichern„! Zieht die Krise mit ihren Engpässen auch bei uns richtig ein, wird Vieles nicht mehr möglich sein und dementsprechend wird das Elend ausfallen…
    
Hinter jedem der folgenden, stichpunktartigen Vorschläge verstecken sich lebendige Geschichten:
• Nehmen Sie die Natur und lebensfördernde Gedanken und Erscheinungen bewusst   und dankbar wahr! Unterstützen Sie diese, wo es Ihnen möglich ist!
 • Menschliche Bereicherung: Gehen Sie vermehrt auf Ihre Nachbarn und Kollegen zu, auch wenn es nicht immer leicht fällt! Wir brauchen einander, bald vielleicht sehr… Arbeit, Ideen, Autos, und vieles mehr können geteilt werden!

•  Kaufen Sie weniger, dafür aber gesunde und sozial-ökologisch vertretbar hergestellte Produkte, möglichst aus der Region! Vermeiden Sie Käufe von Konzernen, die am Aktienmarkt gehandelt werden. Es geht da nur um das Heraussaugen von Profiten für die lebensfeindlichen, fiktiven Finanzmärkte. Seien Sie sich bewusst, dass Sie als Konsument eine enorme Macht haben!

• In Mitteleuropa stehen jedem Bürger 2500-3000m2 Landwirtschaftsfläche für die Ernährung zur Verfügung. Suchen Sie oder starten Sie einen Konsumentenkreis, der sich mit Bauern arrangiert. Getreide, Obst und Gemüse sind dem humuszehrenden Maisanbau und der damit verbundenen Milchüberproduktion vorzuziehen. Nur gesunder, humusreicher Boden schafft gesunde Pflanzen, gesunde Tiere, gesunde Menschen und   eine gesunde Wirtschaft. „Kulturhöfe“ bieten Volkspädagogik, vielfältige Arbeitsbereiche u.v.m.

• Kinder brauchen Schutz vor der „modernen“ Verschmutzung (Elektronikwelt, Werbung, Konsum…). Beteiligen Sie Ihre Kinder, von Anfang an, am praktisch pulsierenden Leben! Gärtnern, singen und spielen Sie mit ihnen! Ersparen Sie ihnen frühzeitigen (bis 10-jährig), verhärtenden intellektuellen Unterricht. So sind diese jungen Menschen kreativ gerüstet für die sich schnell verändernde Welt…

• Legen Sie möglichst Ihre Wohn-, Arbeits- und Sozialorte nahe zusammen! Geh- und Fahrraddistanzen wären ideal. Dies befreit von der Abhängigkeit der energiefressenden Autos und der damit verbundenen Belastungen für Mensch und Umwelt.

• Organisieren oder gestalten Sie Straßen- und Hoffeste für Jung und Alt! Ersetzen Sie Alkohol und andere Drogen mit Kreativität. Beim Vorbereiten, Singen, Theaterspielen, Musik machen, Tanzen und Aufräumen entstehen ganz neue Beziehungen…

• Stärken Sie eine partnerschaftliche oder freundschaftliche Beziehung durch die Erarbeitung gemeinsamer Ideale, die sie in die Praxis führen können!

• Seien Sie sich bei Ihren Handlungen des Energie- und Naturverbrauches bewusst! Schon dieses Bewusstsein ändert viel!  Mit Kopf, Sonne und neuen Techniken können wir z.B. unsere Häuser energieneutral umbauen. Begeistern Sie auch Ihre Nachbarn oder Vermieter.

• Arbeiten Sie möglichst in einem sozial–ökologisch gesunden Arbeitsbereich, der auch in Krisenzeiten „aktiv ZUKUNFT sichern“ kann. Noch(!) haben wir die Freiheit zur Umschulung.

• Stoppen Sie die weitere Überbauung unserer Landschaft! Reduzieren Sie Ihren Raumbedarf auf ein für alle gesundes Maß! Z.B. machen Sie aus einer zu großen Wohnung zwei. Dies bringt ökonomische, soziale und ökologische Entlastungen.

• Kinder brauchen Großeltern! Ältere Menschen können Lebenserfahrungen vermitteln, aber brauchen ab und zu auch etwas Hilfe! Es braucht keine Blutsverwandtschaft, um sich miteinander zu arrangieren.

• Nutzen Sie Ihre Wochenenden und Urlaub zur Kreativität, z.B. beim Gärtnern, Wandern, Seminaren usw.! Nutzen Sie das umweltfeindliche Flugzeug nur, wenn der Kulturgewinn, auf beiden Seiten, überwiegt.

• Reduzieren Sie Ihre wirtschaftliche Abhängigkeit vom Staat! Suchen Sie Ihre sozialen und wirtschaftlichen Sicherheiten in der Nachbarschaft und im Freundeskreis, so wie dies auch ein selbstständiger Kleinunternehmer tun muss. Geben Sie diesem Kreis aber auch was Sie geben können!

• Bezahlen Sie nachvollziehbare und korrekte Preise! „Billig“ schadet oft nur Mensch und Natur. Organisieren Sie sich, z.B. in Genossenschaften, um die Wirtschaftsverhältnisse mit gestalten zu können. So können Gewinne nicht einfach von dritten abgesaugt werden.

• Lindern Sie den weltweiten Hunger indem Sie weniger Fleisch essen! Riesige Mengen an Fleisch und Tierfutter importieren wir aus armen Ländern.

• Ziehen Sie Ihr Geld von den lebenszerstörenden Spekulationsmärkten ab! Die meisten Banken, Versicherungen und Rentenkassen spekulieren mit Ihrem Geld!

• Investieren Sie Ihr Geld in nachhaltige Projekte, wie ökologische Landwirtschaft, Umbauten zu Passivhäusern, Entwicklung von ökologischen Techniken, Sozialprojekte usw. Erwarten Sie möglichst keine Geldrendite. Sichere Verhältnisse sind die Rendite.

• Verleihen Sie Ihr Geld privat! Freunde des Schuldners könnten zur Sicherheit bürgen. Es gibt auch alternative Banken.

• Für die Zukunft arbeitet Ihr Geld am besten, indem Sie es verschenken bzw. stiften! Bildungs- und Kulturprojekte, welche besonders der Jugend zu Gute kommen, sind die produktivsten Zukunftsgaranten. Z.B. könnten Gartenbau-, Landwirtschafts-, Waldbau-, Theater-, Musik- und Sozialseminare gefördert werden.

• Beschäftigen Sie sich mit Alternativwährungen, die parallel zum offiziellen Geld eingesetzt werden! Die lokale Wirtschaft kann so gestärkt werden. Bei einer globalen Geldkrise gibt es so schon erprobten Ersatz.

• Suchen Sie sich verlässliche und zukunftsweisende Informationsquellen! Massenmedien sollten vermieden werden oder nur sehr kritisch benutzt werden, solange sie noch das zerstörerische Wachstumssystem für Politik, Finanzwelt und Konsum vertreten.

• Verlassen Sie sich nicht nur auf die elektronischen Medien! Abgesehen davon, dass wir damit einer totalen Kontrolle unterliegen, Abhängigkeit entstehen kann und deren Strahlen gefährlich sind, kann auch hier alles zusammenbrechen.

• Erhalten Sie Geist, Seele und Körper gesund! Ihre Umgebung gesundet mit Ihnen! Gerade in der überstrapazierten Stadt hilft der Verzicht auf Tabak, Alkohol, Auto, Konsum, Hektik, WILAN, Industrienahrung, Smalltalk, negative Gedanken usw.

• Lernen Sie neu zu beobachten und zuzuhören, besonders in der Natur und im Sozialen! Stellen Sie den Mitmenschen, der Welt und besonders sich selber immer wieder tiefere Fragen! So können veraltete Meinungen überwunden und neue „Einsichten“ gefunden werden.

• Suchen Sie sich Ihre Konzentrations- und Meditationsübungen! Gehen Sie aber nur so weit, dass es nicht Ihre praktische Kreativität für Mensch und Natur beeinträchtigt. Also, nicht wegschweben, sondern holen Sie den Himmel auf die Erde!

• Heben Sie unser allgemeines Kulturniveau! Organisieren Sie Gesprächsrunden, Lesekreise, Vorträge, Musik- und Theatergruppen usw. Im Gegensatz zu den materiellen Rohstoffen sind unsere menschlichen Kapazitäten unerschöpflich!

• Verbinden Sie sich mit anderen Gruppen weltweit und tauschen Sie Ihre „Einsichten“ und Erfahrungen aus. Besonders in armen Ländern könnten durch neue, dezentrale, sozial-ökologische Lebensformen Hungersnöte, Kinderexplosion, Umweltschäden und Hoffnungslosigkeit überwunden werden.

• Warten Sie nicht auf „die Masse“ oder gar die Politik! Fangen Sie einfach an! Nur so können Sie glaubwürdig auf die Mitmenschen und die Politik wirken.

• Vergessen Sie für Mensch und Natur die Freude und die Liebe nicht!

Wenn Sie mit Offenheit diese Vorschläge lesen, werden Sie nicht daran zweifeln können, dass jeder Einzelne von uns die Kapazität hat die Welt und sich selber ein Stück aus dem wachsenden Sumpf zu befreien. Allerdings bedarf es schon einer gewissen Willensanstrengung sich auf den Pfad der dringend notwendigen Veränderungen zu begeben, insbesondere wenn dieser von einer meditativen Arbeit begleitet wird. - Zur Befreiung meiner Individualität kann ich nur kommen, wenn ich meine Entwicklung nicht auf Kosten der Mitmenschen und der Natur suche, sondern sie gerade dadurch finde, dass ich mich für diese einsetze! - Aufgaben die wir heute nicht erledigen, können uns morgen doppelt belasten. Wie wird es da erst in unserem nächsten Leben aussehen?

Vorschlag: Geben Sie sich nach jedem Punkt eine Note von 1 – 10.  In ein paar Monaten benoten Sie sich   noch einmal und sehen ob sich etwas bewegt hat...                                                                          
www.aktivZUKUNFTsichern.com
08. August 2012
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