Scheiden schadet (auch) der Umwelt

Die steigende Zahl der Ehescheidungen schadet der Umwelt. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam der Michigan State University Michigan State University. Der Grund für die Mehrbelastung der Umwelt liegt darin, dass die ehemaligen Ehepartner nach der Scheidung in separate Wohnungen ziehen und mehr Energie und Wasser verbrauchen als in der Familieneinheit.

"Geschiedene Haushalte sind kleiner als verheiratete, aber sie verbrauchen pro Kopf mehr Fläche, Wasser und Energie als jene, in denen mehrere Menschen unter einem Dach zusammen leben", so der Wissenschaftler Jianguo Liu, der in zwölf Staaten solche Analysen durchgeführte. Alleine in den USA betrugen die Mehrkosten für Elektrizität 7.7 Mrd und für Wassser 4,1 Mrd. Franken. Nach der Trennung verbrauchten die neuen Haushalte zwischen 42 und 61 Prozent mehr Ressourcen als zuvor.

Ein entscheidendes Detail am Rande: Wenn sich Geschiedene erneut verheiraten, verringern sich die Umweltkosten auf die ursprünglichen Werte. (Ende)



Quelle: pressetext.austria
04. Dezember 2007
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