Waldzerstörung kostet mehr als Wirtschaftskrise

Der Biodiversitätsverlust durch das Roden der Wälder stellt die derzeitige Wirtschaftskrise deutlich in den Schatten. Zu diesem Schluss kommt eine von der EU-Kommission in Auftrag gegebene Studie.

Allein der Waldverlust schlägt sich demnach mit jährlich zwei bis fünf Billionen Dollar zu Buche. Mitberechnet in den Kosten sind unter anderem auch die Kosten der CO2-Absorption, aber auch die Bereitstellung von Trinkwasser.

Naturzerstörung geschieht permanent
Die TEEB-Studie (The Economics of Ecosystems and Biodiversity) wurde vom indischen Umweltökonomen und Chef des Global Markets Business der Deutschen Bank in Indien, Pavan Sukhdev, beim derzeit in Barcelona stattfindenden World Conservation Congress in Barcelona präsentiert.
Sie zielt darauf ab, die verantwortlichen Politiker und Entscheidungsträger davon zu überzeugen, mehr gegen die permanente Umweltzerstörung zu tun. "Die Umweltzerstörung ist nicht nur grösser als die Weltwirtschaftskrise, sie geschieht - und das ist viel schlimmer - permanent", so Sukhdev.


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TEEB-Bericht

Pressetext.ch


11. Oktober 2008
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