Das Problem mit den Gutmenschenportalen

Internetportale mit Tipps für kritische Konsumenten liegen im Trend. An Werbung mangelt es ihnen nicht - deswegen aber an Glaubwürdigkeit

Damit Lohas - wir erinnern uns: grüne KonsumentInnen - sich und anderen ihre Tipps, Meinungen und Entdeckungen zum nachhaltigen und gesunden Lebensstil mitteilen können, besuchen sie Konsumportale im Internet. Viele Amerikaner schwören schon länger auf die Websites mit Weisheiten für den modernen Öko, und auch in Deutschland werden derartige Portale täglich häufiger angeklickt: Auf www.ivy.de oder www.utopia.de kann man den Bionade-Gründer Plätzchen backen sehen, Energiesparlampentests lesen oder - powered (nicht ökopowered) by Amazon - in wild zusammengestellten CDs und Buchtipps stöbern: Die Bravo-Hits 2007 und Kylie Minogue sind demnach das, was Lohas hören wollen, während sie an der Solaranlage basteln.

Das Problem mit den Gutmenschenportalen liegt eh nicht im Inhalt, sondern in der Form:

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http://www.taz.de/digitaz/2007/12/19/a0136.nf/text
20. Dezember 2007
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