Die revolutionäre Kraft der Kunst

„Die einzige revolutionäre Kraft ist die Kraft der menschlichen Kreativität“ sagte einst Joseph Beuys, Aktionskünstler und Mitbegründer der Grünen in Deutschland. Diesen Impuls will eine Ausstellung namens Who Pays? wiederbeleben, die vom 10. Februar bis zum 21. Mai 2017 im Kunstmuseum Lichtenstein stattfindet. Ausgehend von Beuys‘ Kapitalbegriff („Kunst=Kapital“) wird die Ausstellung „auf sich verändernde Geld- und Kapitalvorstellungen und einen damit einhergehenden Wandel von Bedeutungen und Werten“  blicken. Sie stellt künstlerische Positionen von den 1960er Jahren bis in die Gegenwart vor, die es ermöglichen, „aus unterschiedlichen Perspektiven einer zentralen gesellschaftlichen Fragestellung nachzugehen“, so die Vorankündigung des Museums. Ausserdem wird es einen Intensiv-Workshop mit der Tänzerin und Performance-Künstlerin Arawana Hayashi geben, der sich dem Thema mittels Methoden des "Social Presencing Theatre" annähern wird.


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22. Dezember 2016
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Ingo Hoppe

Submitted by reto on Mi, 09/27/2017 - 11:19

Ingo Hoppe 
studierte Philosophie und Geschichte in Basel; seit 1999 als freier Journalist unterwegs. Die Universitätsreform (Bolognaprozess) verarbeitete er in dem Buch: Der freiheitliche Universitätsbegriff Wilhelm von Humboldts (fiu-verlag.com). Desweiteren veröffentlichte er über die Zukunftsvision des russischen Philosophen Wladimir Solowjew: Eine kurze Erzählung vom Antichrist (urachhaus.de). Aktueller Schwerpunkt ist die Erforschung spiritueller Inhalte in Filmen und Computerspielen (siehe ZP 145 Krieg der Götter und ZP 149 Ihr seid Götter). – Ingo Hoppe hält auf Anfrage Vorträge zu zeitgeschichtlichen, philosophischen und spirituellen Themen. 
 

ingo.hoppe@zeitpunkt.ch