Fettsucht kostet die US-Steuerzahler Milliarden

Fettsucht hat allein in den USA im vergangenen Jahr Kosten in der Höhe von 75 Mrd. Dollar verursacht. Knapp 40 Mrd. Dollar müssen von den Steuerzahlern getragen werden. Ein Drittel aller Amerikaner ist nach den Erkenntnissen des amerikanischen «Centers for Disease Control» fettleibig, ein weiteres Drittel ist übergewichtig. Das bedeutet, dass diese Gruppe eher dazu neigt, Herzerkrankungen, Diabetes und andere chronische Erkrankungen zu bekommen.
 
 

Die wachsenden Kosten werden zu einer Bedrohung des US-Gesundheitssystems. Dennoch hat die Regierung einen globalen Plan zur Bekämpfung der Fettleibigkeit, der im Januar von der Weltgesundheitsorganisation WHO vorgestellt wurde, verworfen. Im WHO-Vorschlag ist davon die Rede, dass Lebensmittelhersteller dazu gezwungen werden sollen, die Menge an Zucker und Fett in den von ihnen hergestellten Nahrungsmitteln zu reduzieren. Nach Ansicht der US-Regierung gibt es aber keinen Zusammenhang zwischen dem Marketing von Hochkalorien-Nahrungsmitteln und Fettleibigkeit.

 PTE
14. März 2007
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