Nutzer fordern Regeln für Social Networks

78 Prozent haben laut einer britischen Studie Angst vor ungewollten Spätfolgen. Immense Mengen an persönlichen Daten sind auf Internetplattformen zugänglich.

Neun von zehn Nutzern halten strengere Regulierungsmassnahmen für die Inhalte von Social-Community-Portalen für angebracht. Seiten wie Facebook oder MySpace sollten es jedem User durch ein geeignetes Regelwerk ermöglichen, sich gegebenenfalls über "unerwünschtes Material" auf den Online-Plattformen zu beschweren. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung, die das Marktforschungsunternehmens Ipsos Mori im Auftrag der britischen Regulierungsbehörde Press Complaints Commission (PCC) durchgeführt hat.

Demnach gaben zwar nur rund acht Prozent der Befragten 1’000 britischen Internetnutzer an, schon einmal durch derartige Inhalte in Verlegenheit gebracht worden zu sein. Die Angst vor den möglichen negativen Auswirkungen einer Veröffentlichung von persönlichen Informationen wie etwa privaten Fotos ist aber deutlich größer. So würden der Untersuchung zufolge rund 78 Prozent der Befragten Informationen zu ihrer Person im Netz lieber noch einmal überarbeiten, um unliebsame Konsequenzen wie Hacker-Angriffe oder die Verwendung dieser sensiblen Daten durch andere Medien zu vermeiden.


Studie;
http://www.ipsos-mori.com

Mehr Informationen: pressetext.ch
01. Januar 1970
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