«Präsident Seltsam» Obama lässt Staatschefs am PC Atomterror spielen

US-Präsident Barack Obama verwandelte das Gipfeltreffen über nukleare Sicherheit in Den Haag in eine Psychokriegssitzung über Terrorismus, indem er die anwesenden Staats- und Regierungschefs zur Teilnahme an einem Computerspiel nötigte, bei dem eine städtische Metropole von Terroristen mit einer gestohlenen «schmutzigen» Atombombe angegriffen wird. In dem Spielszenario in Den Haag sagte man den Staatschefs, eine Metropole sei das Ziel, «die Londoner City, die Wall Street oder Mailand». Dann wurden ihnen drei Videos vorgespielt und sie mussten sich in «Echtzeit» unter verschiedenen Optionen als Reaktion auf den Angriff entscheiden. Dem Daily Telegraph zufolge war Angela Merkel über das unvorbereitete Kriegsspiel sehr aufgebracht, dies sei für solch ein hochrangiges Treffen «unangemessen». Schliesslich aber spielte sie auf Drängen Obamas auch mit.


Ursprünglich hatte zwar der holländische Gastgeber das Computerspiel vorgeschlagen, doch wie der Daily Telegraph berichtete, war «es Obama - der einzige Staatschef, der das Spiel im Beisein eines hochrangigen Beamten spielte -, der darauf bestand, dass diese Demonstration stattfand.» Merkel war nicht die einzige, die angesichts von Obamas geschmackloser Einlage fassungslos war. Die New Yorker Daily News vom 26.3. zeigten auf ihrer Titelseite die Silhouette von Manhattan, hinter der sich ein Atompilz ausbreitet, mit der Bildunterschrift: «Eine Atombombe in New York City, Mr. President?» Der beigefügte Kommentar trug die Überschrift «Präsident Seltsam».

Caroline Hartmann redigiert den wöchentlichen Newsletter des Schiller-Instituts e.V., aus dem dieser Text entnommen ist. Das Schiller-Institut mit Sitz in Laatzen bei Hannover wurde 1984 gegründet und wendet sich «gegen die trotzigen Anmassungen der Fürstengewalt» (Schiller).


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03. April 2014
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