Wir ziehen den Hut vor Susanne Triner

Susanne Triner hatte eine Vision. Jeweils am 21. Tag des Monats sollen Menschen zusammenkommen und ihre Pläne, Ideen und Projekte vorstellen – mit dem Ziel, sich gegenseitig zu unterstützen. Die Organisation, der sie den Namen «Together to One – Zukunft zum Mitmachen» gab, sollte ihren Sitz am tiefsten Punkt der Erde haben. Also ging die gebürtige Solothurnerin im Jahr 2005 nach Jericho.

20. Januar 2018 von Samanta Siegfried
11. Aug 16
Der grösste Teil des Verkehrs ist eine Art Abfallprodukt. Gewünscht wird Mobilität von A nach B. Dabei fallen beim Autoverkehr erhebliche unerwünschte Nebeneffekte an.
08. Aug 16
Sie schreddert den alten Traum vom Fliegen, als wär er eine Ente in der Turbine eines Airbus. Sie enttarnt die Grösse Europas – zumindest die geographische – als Illusion.
05. Aug 16
Im überfüllten Tram, Zug, Bus, Stau. Rechne mal ernsthaft Reisespesen/Tag, um mehr zu verdienen:     20.– Externe Verpflegungskosten:     20.–
04. Aug 16
Am 30. März wurde sie eingereicht, die Eidg. Volksinitiative für Ernährungssouveränität. Die etwas komplexe Vorlage will u.a.
02. Aug 16
Fukushima, Kriege um Rohstoffe, Pestizide – alles irgendwie weit weg: Japan 10 000 Kilometer, Kriege um Rohstoffe nur ausserhalb Europas und Pestizide sind ohnehin unsichtbar. Doch ist das wirklich so?
01. Aug 16
Auf Fleischverpackungen sollen Tiere nicht mehr auf saftigen Weiden abgebildet werden, sondern in ihrer realistischen Haltungsform. Dies fordert eine «Petition gegen Etikettenschwindel» der Tierrechtsorganisation «Tier im Fokus».
29. Jul 16
Susanne Jordan hat ein klares Ziel: Sie will anständige Arbeitsbedingungen in der IT-Industrie durchsetzen – global. Zwar hatte sie bis vor ein paar Jahren keinerlei Ahnung von Technik.
28. Jul 16
Wenn wir im Supermarkt Kaffee, Bananen oder andere weit entfernt produzierte Lebensmittel einkaufen, wollen wir nicht nur beste Qualität, sondern auch zum Wohl der Produzierenden und der Umwelt beitragen.
27. Jul 16
Alles fing an, als ich mich an einem Fest an der Uni in die geheimnisvoll-introvertierte Sylvia verliebte. Alles passte. Nur: Sie wohnte in Braunschweig. In Prä-ICE-Zeiten dauerte die Reise dortin fast neun Stunden.
25. Jul 16
Der Sprung ist vielleicht ihre grösste Reise. Elf Küken springen dreissig Meter tief aus dem Festungsloch eines Schlosses im Aargau. Vor zwei Tagen aus dem Ei gepellt und schon knallen sie auf dem Kiesboden auf, wie Tennisbälle.
22. Jul 16
Der WWF, der sich gerne von Konzernen sponsern lässt, ist erstmals eine Partnerschaft mit einem Autohersteller eingegangen.
22. Jul 16
Wenn mich Leute fragen, wo meine Heimat liegt, dann sage ich: wo ich gerade bin. Bei meinen Grosseltern, im Zug, beim Zähne putzen, beim Lehmwände verputzen, in Zürich, Buenos Aires, am Südpol – oder wie jetzt beim Schreiben.
21. Jul 16
Europa baut Zäune aus Stacheldraht rasierklingenscharf an seinen Grenzen gegen Männer Frauen Kinder die ihre Heimat verlassen und schuldlos Schutz suchen vor Bomben Wir bauen Zäune aus Stacheldraht
18. Jul 16
Mit neun Jahren fuhren wir mit unserem Mitsubishi Kombi quer durch die Sahara. An der Grenze hielt mich der algerische Zöllner fest und wollte mich meinem Vater abkaufen. Man könnte meinen, der Vorfall hätte meine Globetrotter-Gene ausgelöscht, im Gegenteil.
15. Jul 16
Zum 700-jährigen Jubiläum der Eidgenossenschaft wollten ein paar Frauen das Kasernengelände in Zürich begrünen. Sie luden Menschen ein, Samen und Pflanzen mitzubringen und einen Garten anzulegen.
14. Jul 16
Am Freitag, 15. Juli landet der erste «Crowd Container» aus Südindien in Zürich! Die Premiere wird gefeiert: Eingeladen sind über 500 KonsumentInnen, die ein Paket mit Lebensmitteln bei der südindischen Kooperative Fair Trade Alliance Kerala bestellt haben.
12. Jul 16
Die meisten pharmazeutischen Erfindungen sind von der Natur inspiriert, auch Antibiotika. Pflanzliche Inhaltsstoffe, die gegen schädliche Bakterien wirken – von mir als «Kräuter-Biotika» bezeichnet – werden seit vielen tausend Jahren und von allen Kulturen als Heilmittel gegen bakte
11. Jul 16
Jeden Tag schrumpft die grüne Schweiz und wächst die graue. Jeden Tag wird hier eine Fläche von mehr als acht Fussballfeldern verbaut. Jeden Tag wird Bodenleben zerstört, werden Regenwürmer vertrieben. Jeden Tag fragt sich eine Kuh, wo ihre Weide geblieben ist.
10. Jul 16
Der Chemiekonzern Monsanto gilt seit Jahrzehnten als einer der schlimmsten und rücksichtslosesten Umweltverpester weltweit, aber es gibt noch kein UN-Umweltgericht, vor dem er angeklagt werden könnte.