Zehn Prozent der Bevölkerung von Gossau engagieren sich in der Freiwilligenarbeit. Der Ort im Zürcher Oberland ist ein gutes Beispiel dafür, dass man Gemeinden nicht als Wirtschaftsunternehmen führen muss.

Jörg Kündig ist viel unterwegs für seine Gemeinde Gossau im Zürcher Oberland. Gegen tausend Freiwillige – rund 10 Prozent der Bevölkerung – helfen mit. Als Gemeindepräsident weiss er: Ohne sein Team würde Gossau sofort stillstehen. «Im inneren Kreis engagieren sich Freiwillige im Gemeinderat, in eigenständigen Behörden und Kommissionen, in der Schul- und Kirchenpflegen oder in Vorständen der gemeindeeigenen Betriebe», sagt Kündig.

25. Dezember 2018 von Hans Wirz