Was die Lebensmittelindustrie anrichtet

Morgen erscheint «Die Essensmacher», die neue Edition Le Monde diplomatique N° 24.

(Bild: Le Monde diplomatique)

Während sich die einen den Kopf darüber zerbrechen, welcher Superfood am besten in ihren Diätplan passt, müssen sich die anderen jeden Tag darum Sorgen machen, wie sie ihre Kinder satt bekommen.

Essen ist heute politischer als je zuvor, das zeigt das Sonderheft «Die Essensmacher – was die Lebensmittelindustrie anrichtet» von Le Monde Diplomatique.
Die zentrale Frage, wie in Zukunft acht Milliarden Menschen satt werden, geht uns alle an. Wie eng die Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländer landwirtschaftlich und damit auch kulinarisch verbunden sind, zeigt etwa der Anbau von Futtermitteln und Gemüse. Deutschland hat ein Fünftel seiner Anbauflächen outgesourct; Indien, das Land der Vegetarier, ist der weltweit größte Exporteur von Rindfleisch; und in der algerischen Wüste richtet der Tomatenanbau für den Weltmarkt irreversible ökologische Schäden an.
U.a. schreiben Jitendra  Choubey,  Christiane  Grefe,  Benny  Härlin,  Manfred  Kriener oder  Hilal  Sezgin über Essenmacher zwischen Algier, Neu-Delhi und Berlin.

„Die Essensmacher. Was die Lebensmittelindustrie anrichtet“, broschiert, 112 Seiten, 8,50 Euro.. Ab 9. Oktober im Buchhandel oder in den Webshops von taz und WOZ erhältlich:
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