Seit zehn Jahren steht das Leben für Julian Assange still: Gefangengehalten, gequält, ohne Urteil, aber von vielen vorverurteilt. Für die einen ist er ein Held, für die andern ein Teufel. Keins von beidem ist realistisch. Nun versuchen ein Film und ein Buch, sich seiner wahren Geschichte anzunähern.

Sein einziges Verbrechen war, dass er staatliche, wirtschaftliche und militärische Verbrechen offengelegt hat. Dafür ist der Investigationsjournalist und WikiLeaks-Gründer Julian Assange seit über zehn Jahren in Gefangenschaft – zuerst war er im Asyl in der ecuadorianischen Botschaft in London, und danach in einem britischen Gefängnis in Einzelhaft. Seit 2022 droht ihm die Auslieferung in die USA, wo ihn eine lebenslange Strafe oder gar die Todesstrafe erwarten würde.

30. Januar 2023 von Mirjam Rigamonti
06. Nov 07
Ein Plädoyer – für eine ganz andere Politik in der Dritten Welt

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