Ist die Zeit reif für spirituelle Politik?

Interview mit der Partei DIE VIOLETTEN, der Direktkandidatin für Berlin-Steglitz/Zehlendorf, Ingrid Cölsch, sowie Bernhard Rath und Armin Grassert.

Kleine Parteien werden von den Medien meist totgeschwiegen. Auch die Bürger zeigen sich wenig experimentierfreudig. Der Satz: "Die kommen sowieso nicht ins Parlament, meine Stimme wäre also verschenkt" wird so zur selbsterfüllenden Prophezeiung. Die Altparteien haben es auf diese Weise geschafft, den Staat über Jahrzehnte unter sich aufzuteilen. Frischluftzufuhr durch neue Ideen gibt es nur ganz selten. Dabei wurde Veränderung - wie so oft - auch auf diesem Gebiet von den "Unvernünftigen" vorangetrieben: z.B. von den Wählern, die die Grünen in ihren Anfänge wählten, obwohl es "unmöglich" schien, dass diese ins Parlament kämen.
Die Schweigespirale, mit deren Hilfe kleine und neue Parteien unterdrückt werden, will sich der "Zeitpunkt" nicht anschließen. Hier ein Interview, das Aufschluss über das interessante Programm der kleinen deutschen Partei "die Violetten" gibt. Auch wenn man sie in der Schweiz nicht wählen kann (und hier überhaupt keine größere Wahl ansteht), interessieren doch vielleicht viele die Fragen: "Wie könnte spirituelle Politik aussehen?" Und: "Welche frischen Ideen gibt es überhaupt in der politischen Landschaft?"

Quelle: Sein

http://www.sein.de/archiv/2009/september-2009/ist-die-zeit-reif-fuer-spirituelle-politik.html
31. August 2009
von: