Ausgabenummer
126
Jul/
Aug 2013
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Ja

Wir haben nur das Eine, Editorial
Walter Keller 

Chapeau Hut ab! für Forschung, Stadtfest, Musiktage und den «Trashmob».

Federlesen:  Über Kunstpopularisierung, die Sehnsucht nach alternativem Gedanken und Lebensraum und das ganz normale Waschen von Schwarzgeld
Walter Keller

Schwerpunkt: «Ich bin Auto»  

«Ich bin dort drüben» – die Sprache verrät es: wir sind Autos.
Christoph Pfluger

Das Auto als Ordnungsprinzip. Unsere Städte sind nicht mehr Zeugen des Menschen, sondern immer mehr der Technik und der Ordnung, die zu seiner Bändigung eingesetzt wird.
Paul Dominik Hasler

Lokomotion und Motivation.  Warum lassen sich die Verkehrsprobleme nicht beheben? Diese Frage hat Leopold Kohr schon vor 40 Jahren beantwortet und dabei die einzig mögliche Lösung gefunden.
Christoph Pfluger

Unschuldige Technik. Misst man technische Utopien aus früheren Jahrzehnten an ihrem Erfolg, sind die Beispiele auf dieser Seite rasch vom Tisch.
Walter Keller

Die Zukunft des Automobils. Das Auto bietet genau das, was wir wollen, auf eine Weise, wie wir es genau nicht wollen.
Paul Dominik Hasler

Lob des Staus
Ute Scheub

Die Datenkiste. Einst war das Auto Privatsphäre.
Walter Keller

Lebe schnell und verboten.  Wenn einer seinen Führerausweis verliert.
Regula Moser

Auf den Wegen von Don Quijote – spanische Autobahnen: leer, kaputt und teuer.
Martina Degonda und Paul Schiedegger

Zu viel Platz, zu wenig Führung. Bilder aus der Zeit, als die Strasse noch lebte.

Vo Lozärn gäge Wäggis zue. Zeit und Wahrnehmung im Auto, auf dem Velo und im besten aller öffentlichen ­Verkehrsmittel.
John Wolf Brennan

Das Rad der Lenkung – Autofahren ist eine rationale Angelegenheit
Michael E. Dreher

Mist!  Mit der «Milchkuh-Initiative» wollen die Autoimporteure angeblich mehr Kostenwahrheit erreichen.
Christoph Pfluger

Die Autofreiheit ist nicht korrumpierbar. Der Club der autofreien CAS wird Teil des grossen VCS und soll dadurch an politischem Gewicht gewinnen.
Beat Hugi

Verzicht oder Gewinn? Alljährlich im Mai verwandelt sich die Vierthaler Strasse in Salzburg mit Rollrasen, Spielplätzen Liegewiesen und Ständen für ein paar Tage in ein Festgelände.

entscheiden und arbeiten

Weniger Geld, mehr Glück. Ökodörfer Südeuropas erhalten seit der Krise grossen Zulauf. Das einfache Leben in der Gemeinschaft will allerdings gelernt sein. Wenn dies gelingt, kann die Krise ein neuer Anfang werden.
Leila Dregger

Die Geldreform braucht Geld – und Aktivisten. Die Vollgeld-Initiative scheitert bisher noch an den fehlenden Ressourcen.
Christoph Pfluger

Vom Service Public zum Profit Privé.  Schon heute wird zehn Mal mehr Strom gehandelt als verbraucht. Die Zeche zahlen wir Strombezüger als Mehrheitseigner der Kraftwerke. Wer kann so etwas wollen?
Ernst Pauli

Energiewende ohne Pumpspeicher. Ein Gespräch mit Jürg Buri zur Gretchenfrage: Wie kann Sonnenstrom gespeichert werden?

Hat die Linde als Stadtbaum ausgedient?  Die Zürcher Stadtverwaltung will an der berühmten Bahnhofstrasse 72 von 177 Linden fällen. Angeblich sind sie krank.
Andreas Diethelm

Markt oder Mensch – diese Frage ist im Gesundheitswesen besonders aktuell

In der Disco zum goldenen Kalb
Geni Hackmann

vollwertig leben

Anstiftung zur Nachbarschaft. Neuenhof zieht sich immer wieder am eigenen Schopf aus dem Morast, jetzt mit einer Nachbarschaftsinitiative der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW.
Beat Hugi

Frei und unabhängig zusammenleben.  Gesucht: Ideen für autarke Wohnboxen.

Hautschmeichler aus dem Bergell.  In Soglio und Umgebung sorgen sie für Erwerbsarbeit. Anderswo für gesunde Haut und andere Schönheiten.
Beat Hugi

Bergschule in der Bildungsfalle. Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, wird die Bergschule Brunnersberg von der Lawine ins Tal gerissen. Einer Lawine aus Normen, Beamten und Paragraphen.
Christoph Pfluger

«Es möge lange dauern»  Happy Birthday! Die Idee von Longo maï besticht auch nach 40 Jahren.
Gabi Rahm

Trotz Blues im Malcantone. Das Tessin hat mehr zu bieten, als uns die aktuelle Töfflibuben-Werbung vorgaukelt. Zum Beispiel dank Angeli und Christian Wehrli in der Casa Santo Stefano.
Beat Hugi

Schussfahrt nach Appenzell. Peter Konings radelt zur Probe mit dem Stromer. Das Auto will er verkaufen. Versprochen!
Beat Hugi

Horizonte erweitern

 Liebe macht Sinn.  Wilhelm Schmid schreibt Bestseller als philosophische Seelsorge. In seinem neusten Buch gibt er dem Leben Sinn.
Beat Hugi

Feuerfestival im Emmental. Der Ort des Geschehens ist noch geheim, die Schlusspointe aber gewiss: Nach dem Fest gehen die zuvor gebauten Installationen und Kunstwerke in Flammen auf.
Jonas Schneider

Digitale Entgiftung. Die ständige Erreichbarkeit stellt Sinn und Zweck des Urlaubs in Frage. Der neue Trend: Handy und Laptop abgeben.
Alex von Roll

Seismographisches Gespür. Hochsensible nehmen wahr, was anderen verborgen bleibt – nicht immer ein leichtes Schicksal. Als erstes gilt es, die heikle Veranlagung zu bejahen, sagt Buchautorin Brigitte Schorr.
Urs Heinz Aerni

Leserinnen und Leser schreiben

Geschafft! Das letzte Wort haben Menschen, die es uns wert sind. Heute der Bündner Schriftsteller Joachim B. Schmidt auf einer Insel im Nordatlantik.