Verkehr: Subventionen für die teuersten Verkehrsmittel

77 Milliarden Euro zahlt die Allgemeinheit in Deutschland an die ungedeckten Folgekosten des Strassenverkehrs. Dies ist das Ergebnis einer Studie des schweizerischen Instituts «Infras» im Auftrag der deutschen «Allianz pro Schiene». Der Löwenanteil dieser Kosten entsteht durch Unfälle, Lärm, Luftverschmutzung und den Klimawandel.

«Es kann nicht sein, dass sich ausgerechnet die Verkehrsträger mit der schlechtesten Ökobilanz und den höchsten Folgekosten von der Allgemeinheit subventionieren lassen», meint Dirk Flege, Geschäftsführer der Allianz pro Schiene.
Im Detail kommen die Wissenschafter zu folgenden Ergebnissen: Im Güterverkehr verursacht die Schiene nur ein Viertel der Kosten, die für den gleichen Gütertransport auf der Straße anfallen. Pro Person und Kilometer verursacht der Pkw dreimal mehr Unfall- und Umweltkosten als die Bahn.

Link zur Studie.
21. Mai 2007
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