Europäische Reaktion auf die Total-Blockade Kubas? Fehlanzeige
Nur wenige Staaten, etwa Spanien, stellen sich dagegen. In Kuba ist eine Solidaritätsflotille eingetroffen.

Die Bundesregierung ignoriert die anhaltende US-Totalblockade gegen Kuba und weitere Versuche der Trump-Administration, sich ganz Lateinamerika zu unterwerfen, und sucht „transatlantische Übereinstimmungen“. Während am Wochenende eine internationale Solidaritätsflotille in Havanna ankam und mit Spanien zudem ein EU-Mitglied Hilfslieferungen in den Karibikstaat schickt, schweigt Berlin und setzt auf „Partnerschaft“ mit den USA. Diese fordern aktuell den Sturz des kubanischen Präsidenten Miguel Díaz-Canel sowie die Unterstellung des Landes unter ihr Kommando. 

Hatte schon die seit über sechs Jahrzehnten andauernde US-Blockade der Insel dort schwere Schäden verursacht, so ruft die aktuelle Ölblockade dramatische Versorgungsprobleme hervor. US-Präsident Donald Trump teilt zudem mit, er könne mit Kuba „tun, was ich will“. Parallel hat er eine neue Regionalorganisation gegründet („Shield of the Americas“), die nur aus ultrarechts regierten Staaten besteht und sich gegen China richtet. In Kolumbien und in Brasilien mischen sich die USA in die gegenwärtigen Wahlkämpfe ein, und zwar jeweils zugunsten ultrarechter Kandidaten.


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