Hitzewelle im Westen der USA: Rekordhitze wie von Ölkonzernen prophezeit
Eine extreme März-Hitzewelle trifft derzeit den Westen der USA und bricht zahlreiche Temperaturrekorde. Big Oil kannte die Folgen – und verschwieg sie

In Kalifornien, Arizona und Nevada steigen die Werte bis zu 35 °F (ca. 19 °C) über dem März-Durchschnitt; Phoenix erreichte bereits 102 °F (39 °C), Palm Springs bis 108 °F (42 °C) erwartet. Millionen Menschen sind betroffen, mit Warnungen vor Hitzeerkrankungen – besonders gefährlich, da die Bevölkerung im Frühling noch nicht hitzeakklimatisiert ist. Die Welle verschärft Dürren, schmilzt Schneereserven frühzeitig und erhöht das Waldbrandrisiko massiv.

Die Organisation Public Citizen weist darauf hin, dass grosse Ölkonzerne wie ExxonMobil und Shell solche extremen Hitzewellen intern bereits vor Jahrzehnten vorhersahen. Exxon warnte 1996 vor «Leiden und Tod durch thermische Extreme», Shell prognostizierte 1989 mehr Dürren und Stürme. Trotz dieses Wissens finanzierten sie Desinformationskampagnen und blockierten Klimaschutzmassnahmen. Heute machen fossile Emissionen solche Ereignisse laut Wissenschaftlern um ein Vielfaches wahrscheinlicher. Public Citizen fordert: Die Konzerne sollen für die enormen Kosten – Milliarden an Gesundheits-, Wirtschafts- und Infrastrukturschäden – geradestehen.