«Bislang behalten wir uns das Recht vor, eigene Ermittlungen durchzuführen. In diesem Zusammenhang haben wir das Schreiben der deutschen, dänischen und schwedischen Behörden zur Kenntnis genommen, in dem behauptet wird, dass der Zugang zum Tatort offen sei. In einem solchen Fall haben wir dafür Verständnis.» und: «Unsere Ermittler und Experten können dies unabhängig und jederzeit im Rahmen des von der russischen Generalstaatsanwaltschaft eingeleiteten Strafverfahrens wegen des Vorwurfs des internationalen Terrorismus untersuchen», sagte er.
«Wir möchten betonen, dass alle Bemühungen, die Spuren der Sabotageakte in der Ostsee zu verwischen, zum Scheitern verurteilt sind. Wir erwarten von den deutschen, dänischen und schwedischen Behörden, dass sie konkrete Schritte unternehmen, um eine objektive und transparente Untersuchung aller Fälle durchzuführen».
Am 27. September 2022 meldete die Nord Stream AG «beispiellose Schäden» an drei Strängen der Offshore-Gaspipelines des Nord Stream-Systems. Später sagten schwedische Seismologen, sie hätten am 26. September 2022 zwei Explosionen auf der Trasse der Nord Stream-Pipelines identifiziert. Nach dem Vorfall eröffnete die russische Generalstaatsanwaltschaft ein Verfahren wegen des Vorwurfs des internationalen Terrorismus. Deutschland, Dänemark und Schweden leiteten eigene nationale Ermittlungen ein, weigerten sich jedoch, Russland einzubeziehen.