Schweiz schränkt Rechte minderjähriger Geflüchteter ein
Fachleute sehen einen Verstoss gegen Uno-Kinderrechte.

Das Bundesamt für Migration teilt minderjährige Geflüchtete willkürlich in zwei Gruppen ein. Viele verlieren Rechte, die ihnen die Schweiz garantieren müsste. Fachleute sehen einen Verstoss gegen Uno-Kinderrechte. Im Jahr 2021 haben 989 UMA ein Asylgesuch gestellt, ein Jahr später waren es 2450. Die meisten kommen aus Afghanistan. Viele von ihnen haben in ihrer Heimat oder auf der Flucht körperliche Gewalt erlebt. Das führt oft zu Traumata oder anderen psychischen Problemen. Die Jugendlichen sind deshalb besonders schutzbedürftig.