Der «Peacewalk to Jerusalem» erreicht die Schweiz
Am 27. Mai erreichte der Peacewalk die Schweiz. Vor dem „Broken Chair“ am Palais des Nations in Genf wurden die Wandernden im Rahmen einer symbolischen Zeremonie empfangen. Damit begann offiziell die Schweizer Etappe des Friedensmarsches.
(Bild von Peacewalk)
(Bild von Peacewalk)

Im Januar begannen die ersten in Finisterre in Spanien den Peace Walk nach Jerusalem. Später brachen von anderen europäischen Städten (Amsterdam, Paris, Berlin usw.) Menschen zu einem Sternenmarsch auf und werden im Oktober 2026 in Sarajevo zusammen kommen. 

Der Isreali Maoz Inon hatte beim Anschlag der Hamas seine Eltern verloren. Einer der ersten Menschen die Maoz kondolierten, war der palästinensische Friedensaktivist Aziz Abu Sarah, dessen geliebter Bruder Jahre zuvor durch die israelische Armee getötet wurde. Die beiden empfangen in Jerusalem die Menschen des Peacewalks. 

Die Schweiz wird im Juni 2026 gequert. Die Wahl von Genf ist kein Zufall. Als Stadt der internationalen Diplomatie und europäischer Sitz der Vereinten Nationen ist sie einer der weltweit bedeutendsten Orte für eine Initiative, die den Dialog, die Gewaltfreiheit und die Verbundenheit zwischen den Völkern fördert. Der Empfang der Teilnehmer unterstrich den menschlichen und symbolischen Wert einer Route, die im Zeichen des Friedens Länder, Kulturen und Religionen durchquert.

Heute, am 1. Juni treffen in Lausanne erstmals die Teilnehmer zweier in Frankreich gestarteter Peacewalk-Routen zusammen: diejenige, die in Paris gestartet ist, und diejenige, die aus Südfrankreich kommt und an die von Finisterre heraufführende Route anschließt. Das Treffen markiert den Beginn der Durchquerung der Schweiz von West nach Ost.

Mit ihrer zentralen Lage in Europa bietet die Schweizerische Eidgenossenschaft einen Rahmen, der besonders gut zu den Werten des Projekts passt. Ihre vier Landessprachen, die Tradition der Neutralität und der internationalen Vermittlung, der Sitz des Internationalen Olympischen Komitees in Lausanne sowie die Verbindung zu Henry Dunant, dem Gründer des Roten Kreuzes, machen die Schweiz zu einer natürlichen Brücke zwischen Kulturen und Völkern.

Nach einem gemeinsamen Abendessen der Teilnehmenden an beiden Routen findet um 20 Uhr im thailändischen Pavillon im Parc Denantou in Lausanne eine öffentliche Feier mit Gesängen und Segnungen statt. Diese wird von Flame of Hope und dem Team von Peacewalk Switzerland organisiert. In den folgenden Wochen führt die Route durch Freiburg, Bern, Schwarzenburg, Flüeli-Ranft, Luzern, Beckenried, Einsiedeln, Rapperswil, Appenzell und Oberriet. Am 25. Juni wird der Staffelstab am Rheinufer an die österreichischen Teilnehmer übergeben. An dieser Zeremonie wird Johannes Aschauer teilnehmen, der Gründer des Jerusalem Way. Dort wird auch das vierzehnte Jubiläum des Jerusalem Way begangen.

Von dort führt der Weg weiter über Linz, Budapest, Sarajevo, Istanbul, Amman und Jericho bis nach Al-Quds/Jerusalem. Die Route verbindet Menschen, Kulturen und Religionen und setzt Schritt für Schritt ein Zeichen für friedliches Zusammenleben.

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Mehr über die Aktivitäten in der Schweiz gibt es bei: [email protected] und peacewalk.info/routes/switzerland/

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