12. April: Neue Global Sumud Flotilla bricht von Barcelona auf
Diesmal mit Unterstützung von Greenpeace

Am 12. April 2026 läuft die Global Sumud Flotilla auf einen Aufruf von Palästinensern in Gaza hin von Barcelona aus. Über 70 Schiffe mit mehr als 1000 Teilnehmenden wollen die israelische Blockade von Hilfslieferungen nach Gaza durchbrechen.

Hunderte Ärztinnen, Lehrer und Öko-Baumeister mit Fachwissen in Gesundheitsversorgung, Bildung und nachhaltigem Wiederaufbau segeln mit, um die Bevölkerung Gazas zu unterstützen. Das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise stellt technische und operative maritime Hilfe, damit die Flotte sicher durch das Mittelmeer fahren kann, bevor sie die letzten 200 Seemeilen zu den Küsten Gazas zurücklegt. 

Greenpeace begründet die Teilnahme mit ihrer Kernmission, Leben zu schützen und Ungerechtigkeit zu bekämpfen. In ihrer Pressemitteilung vom 6. April 2026 heisst es, man stehe «fest gegen Kriegsverbrechen, absichtliche Aushungerung, ethnische Säuberung, Völkermord und Ökozid». Die Organisation sieht die Blockade Gazas als Ursache für eine von Menschen gemachte humanitäre Katastrophe, die auch die Umwelt massiv schädigt (Zerstörung von Infrastruktur, Verschmutzung, Verlust von Lebensgrundlagen). Die Arctic Sunrise übernimmt dabei keine politische Führungsrolle, sondern eine rein technische und maritime Unterstützung: Sie soll der grossen Flotte (über 70 Schiffe) helfen, sicher durch das Mittelmeer zu navigieren, bevor die letzten 200 Seemeilen zu den Küsten Gazas zurückgelegt werden. Das passt zu Greenpeaces langjähriger Erfahrung mit friedlichen Protestaktionen auf See (z. B. gegen Walfang oder Ölbohrungen).

Während Regierungen weltweit den Mut und die Überzeugung vermissen lassen, internationales Recht durchzusetzen und eine Völkermordgefahr in Gaza zu verhindern, gilt die Sumud Flotilla als Zeichen globaler Solidarität und als Symbol der Hoffnung in der Tat. Sie fordert die Regierungen auf, dringend und nach Grundsätzen zu handeln.