16. Juni: Betroffene fordern Anerkennung für Elektrohypersensibilität
Funkstrahlung löst Leiden aus – Weltaktionstag macht auf Umweltkrankheit aufmerksam

Am 16. Juni wird weltweit auf die Elektrohypersensibilität (EHS) hingewiesen. Betroffene reagieren mit starken Beschwerden wie Schlafstörungen, Erschöpfung, Kopfschmerzen und Konzentrationsproblemen auf elektromagnetische Felder von Mobilfunk, WLAN und anderen Sendern. Eine wachsende Studienlage bestätigt, dass oxidativer Stress und Störungen an Zellmembranen die Ursachen sind. 

Wissenschaftler und Ärzte fordern die offizielle Anerkennung als Umweltkrankheit. Vor der Massenausbreitung des Mobilfunks war die Empfindlichkeit gegenüber Funkwellen bekannt, etwa bei Radarpersonal. Heute sehen Kritiker eine Verharmlosung durch Industrieeinfluss. Organisationen wie diagnose:funk verlangen strahlungsarme Zonen in Schulen, Spitälern und öffentlichen Verkehrsmitteln sowie den Ausbau von kabelgebundenen Alternativen. Betroffene leben oft zurückgezogen, da sie der allgegenwärtigen Strahlung nicht entkommen.