Unter dem Motto „Assuring Sustainable Water Availability and Safe Sanitation Systems to Achieve the Goals of Agenda 2063“ soll der Zugang zu sauberem Wasser als Grundlage für Ernährungssicherheit, Gesundheit, Klimawandelanpassung und politische Stabilität gestärkt werden.
Über 400 Millionen Menschen auf dem Kontinent haben keinen zuverlässigen Zugang zu Trinkwasser, mehr als 800 Millionen fehlt eine grundlegende Sanitärversorgung. Angesichts von Dürren im Horn von Afrika, Wassermangel in der Sahelzone und wachsendem urbanen Druck verknüpfte das Abschlusskommuniqué Wasser mit Souveränität und Überleben.
Die AU bekräftigte zudem Null-Toleranz gegenüber verfassungswidrigen Regierungswechseln, forderte Reformen im UN-Sicherheitsrat und eine gerechtere globale Finanzarchitektur. Afrika stehe „am Scheideweg“, hieß es – zwischen strategischer Autonomie in einer multipolaren Welt und der Gefahr neuer Abhängigkeiten. Der Gipfel unterstrich: Ohne Wassersicherheit keine resiliente Landwirtschaft, ohne Ernährungssicherheit keine Stabilität.