Philippe Lazzarini war von 2020 bis Ende März 2026 der zweite Schweizer, der als Generalkommissar das Hilfswerk geleitet hat. Zuvor war sein Vorgänger Pierre Krähenbühl (2014 - 2019) mit gütiger Hilfe unseres Aussenministers Ignazio Cassis aus dem Amt gedrängt worden.
Gabriela Neuhaus hat zum letzten Arbeitstag von Philippe Lazzarini einen Blick auf das Wirken der beiden Schweizer UNRWA-Direktoren geworfen: "Der bittere Abschied des UNRWA-Direktors": «In zwei Sendungen nimmt der abtretende UNRWA-Direktor kein Blatt vor den Mund und spricht von Wut, Trauer und Bitterkeit in Bezug auf die Entwicklungen – insbesondere seit dem Oktober 2023. In Gaza seien in den letzten zweieinhalb Jahren fast 400 seiner Kolleg:innen getötet sowie 80 Prozent der UNRWA-Infrastruktur zerstört worden, fasste Lazzarini zusammen.»