Iran: Der Krieg ist gewollt

Die Eskalation im Iran ist Ergebnis gezielter wirtschaftlicher Kriegsführung. In Davos erklärte US-Finanzminister Scott Bessent offen, dass amerikanische Sanktionen bewusst darauf abzielten, Irans Wirtschaft kollabieren zu lassen und die Bevölkerung auf die Straße zu treiben. Genau das sei gelungen, so Bessent – «ökonomische Staatskunst.

Der Ökonom Jeffrey Sachs spricht von offenem Wirtschaftskrieg, der internationales Recht untergräbt und in westlichen Medien weitgehend verschwiegen werde. Die zunächst friedlichen Proteste im Iran eskalierten rasch in Gewalt, wobei Teheran ausländische Geheimdienste für die Radikalisierung verantwortlich macht und dafür Videobeweise vorlegt und westliche Quellen zitiert. 

Nach dem Scheitern des Umsturzes wächst die Kriegsgefahr. Donald Trump droht mit militärischen Schlägen, US-Außenminister Marco Rubio rechtfertigt sogar präemptive Angriffe zum „Schutz“ amerikanischer Truppen.Eine gefährliche Logik: Erst militärisch einkreisen, dann einem Angriff des Gegners zuvorkommen. Noch zögern die USA – aus Angst vor einer Explosion der Ölpreise und einem regionalen Flächenbrand. Doch die Drohkulisse bleibt.

Ein viertelstündiger Videoreport, in dem beide Seiten zu Wort kommen.

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