KI-Rechenzentren: Heimliche Giganten bedrohen Umwelt und Demokratie
Erin Brockovich, die berühmte US-Umweltaktivistin, schlägt Alarm. Sie hat Tausende Meldungen aus den USA erhalten und eine Karte mit über 140 KI-Datenzentren erstellt – viele davon werden heimlich gebaut.

Die Anlagen sind riesig, teilweise doppelt so gross wie Manhattan, und verbrauchen enorm viel Wasser und Strom. Bis zu 19 Millionen Liter Kühlwasser pro Tag sind möglich. In dürregefährdeten Gebieten explodieren die Wasserrechnungen der Anwohner. 

Viele Projekte werden ohne richtige Bürgerbeteiligung oder Umweltprüfungen durchgepeitscht. Kommunen schliessen Geheimhaltungsverträge ab, Demokratie wird umgangen. Brockovich vergleicht die Lage mit «Hinkley auf Steroiden». Die Menschen vor Ort berichten von verschwundenen Tieren, Lärm und steigenden Kosten. Sie fordert Moratorien und Transparenz. Das Problem ist global – auch in Europa wie Irland frisst die KI-Infrastruktur schon einen grossen Teil des Stroms. 

Brockovich ruft zur Bürgerbeteiligung auf: Fragt nach Umweltberichten, organisiert euch! Die Tech-Giganten dürfen nicht Fakten schaffen, ohne dass die Bevölkerung mitreden kann.