Kubanische Sicherheitskräfte haben am 25. Februar 2026 ein bewaffnetes Schnellboot aus Florida in kubanischen Gewässern gestoppt. Bei dem Feuergefecht kamen vier Angreifer ums Leben, der Kapitän wurde schwer verletzt. Die Küstenwache stellte ein großes Waffenarsenal sicher: 14 Sturmgewehre, über 12.800 Patronen, elf Pistolen, kugelsichere Westen, Drohne, Satellitenausrüstung und Uniformen.
Innenministeriumssprecher Oberst Ivey Daniel Carballo erklärte, der Plan der Eindringlinge habe vorgesehen, „ins Land vorzudringen, öffentliche Unruhen anzuzetteln, Militäreinheiten anzugreifen und weitere Gewaltakte zu verüben“. Das kubanische Staatsfernsehen präsentierte die Beutewaffen in einer Sondersendung.Kurz zuvor waren in Havanna zehn aus Panama angeheuerte Personen festgenommen worden, die konterrevolutionäre Plakate anbringen sollten. Recherchen von Cubadebate belegten, dass die Aktion wochenlang in sozialen Medien angekündigt und mit Waffenbildern begleitet worden war.
Vizeaußenminister Carlos Fernández de Cossío kritisierte die Straflosigkeit in den USA für Personen von Kubas Terrorliste. Parallel verschärft sich die Treibstoffkrise durch US-Kaperungen von Öltankern mit russischer Ladung.