Damit hat sich die Zahl gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht (2022: 178.000), wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch mitteilte. Dieser Anstieg ist den Statistikern zufolge allerdings zum Teil auf eine Verbesserung der Datenmeldung durch die beteiligten Stellen im zweiten Jahr der Statistikdurchführung zurückzuführen.
Des Weiteren wurden 2023 knapp 130.000 geflüchtete Personen aus der Ukraine in der Statistik erfasst, die im vergangenen Jahr nach Deutschland gekommen sind (2022: 305 Personen). Dies entspricht gut einem Drittel (35 Prozent) aller untergebrachten wohnungslosen Personen. Insgesamt hat sich durch den Anstieg bei den Ukrainern der Anteil aller Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit auf 80 Prozent beziehungsweise 311.875 Personen erhöht (2022: 69 Prozent). Die Zahl der Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit hat mit 60.185 im Vergleich zum Jahr 2022 (55.035 Personen) zwar zugenommen, jedoch liegt der Anteil nur noch bei 16 Prozent (2022: 31 Prozent). Bei 3,5 Prozent der gemeldeten Personen lagen entweder keine Angaben zur Staatsangehörigkeit vor, sie war ungeklärt oder es handelte sich um Staatenlose. 50 Prozent der untergebrachten wohnungslosen Personen waren Männer und etwa 42 Prozent Frauen, im Vergleich zu 62 Prozent Männern und 37 Prozent Frauen im Vorjahr.