Sicherheit ist mehr als Militär und Abschottung. Warum wir eine andere Friedenslogik brauchen und warum die Internationale Münchner Friedenskonferenz wichtiger ist denn je.
Deutschland hörte nie auf, Israels Völkermord mit Waffen zu unterstützen
Ein neues Abkommen zur Intensivierung der Zusammenarbeit und die fortgesetzte Lieferung von Waffen lassen keinen Zweifel an Deutschlands Mitschuld in Gaza
Die Internationale Münchner Friedenskonferenz 2026 steht unter dem Motto „Gegen den Strom der Gewalt“.
In einer Zeit zunehmender Kriege, Militarisierung und machtpolitischer Eskalationen rückt die Konferenz den Mut in den Mittelpunkt, sich staatlicher Gewaltlogik, Aufrüstung und Kriegspolitik entgegenzustellen.
Steigende Kriegsdienstverweigerungen zeigen wachsende Ablehnung von Zwangsdiensten
Laut einem Bericht der „Augsburger Allgemeinen“ ist die Zahl der Anträge auf Kriegsdienstverweigerung innerhalb kurzer Zeit um mehr als 70 Prozent gestiegen.
Die GLS Bank und Sparkassen kündigten in den letzten Wochen und Monaten mehreren zivilgesellschaftlichen Organisationen die Bankkonten – darunter der Roten Hilfe e.V., der Deutschen Kommunistischen Partei und Anarchist Black Cross Dresden.
«Wir haben es satt»: Protest gegen Lebensmittelmacht Deutschland
Deutsche Unternehmen kontrollieren fast alle Glieder der globalen Lebensmittelketten mit und stützen so ein agrarindustrielles Produktionsmodell, das fatale Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt hat.
In der geographischen Mitte Europas soll ein gemeinschafts- und organisationsübergreifendes Zukunftsmodell für globale Friedensförderung, Bewusstseinsbildung, regenerative Lebenspraxis und Permakultur entstehen. Der Anfang ist gemacht. Das Projekt sucht Förder- und MitmacherInnen.
Auch das Jahr 2025 entwickelte keine Erinnerungskultur über die Anfänge der Demokratiebewegung im Bauernkrieg. Hinter dem Dunstschleier der aktuellen kriegerischen Ereignisse – Ukraine, Gaza, Iran oder Venezuela – ist die 500. Wiederkehr des Bauernkrieges in den Hintergrund verbannt worden.
Führende AfD-Außenpolitiker billigen die US-Gewaltpolitik gegenüber Venezuela, erweitern damit ihre Gemeinsamkeiten bzw. Koalitionsfähigkeit mit CDU/CSU und profilieren sich als Partei, die Deutschland „auf eine neue Ordnung ausrichtet“.