Die vom Pentagon genannten Kosten der Operation „Epic Fury“ von rund 25 Milliarden Dollar erfassen nur einen kleinen Teil der wirtschaftlichen Realität. Berücksichtigt wurden vom Pentagon vor allem US-Munitionskosten und Einsätze innerhalb von 60 Tagen, nicht aber Schäden an Auslandsstützpunkten oder globale Folgewirkungen.
Internationale Schätzungen zeichnen ein deutlich teureres Bild: Der IWF rechnet in ungünstigen Szenarien mit erheblichen Einbussen beim Weltwirtschaftswachstum, Goldman Sachs warnt vor massiven Folgen einer Störung der Schifffahrt durch die Strasse von Hormus.
Besonders gravierend wären Energie- und Preisschocks, da ein Ausfall grosser Ölmengen aus dem Persischen Golf Lieferketten, Inflation und Produktion weltweit treffen würde.
Zu den direkten militärischen und materiellen Schäden kommen weitere Lasten: Wiederbeschaffungskosten, zerstörte Infrastruktur im Iran, in Golfstaaten und auf US-Basen sowie BIP-Verluste in der Region.
Insgesamt könnten sich die Kosten für 2026 und 2027 auf rund 4 Billionen Dollar summieren. Die Hauptlast trügen nicht nur Regierungen, sondern Bauern, Produzenten und Verbraucher weltweit. Langfristig drohten Hunger, Investitionsverluste und ein Rückschlag für die globale Entwicklung.
Quelle: EIRNS