«Traumatisierte Menschen traumatisieren Menschen.»

«Was denkst du über die Krise – und wie bereitest du dich auf eine mögliche Krise vor?» fragten wir unsere Leserinnen und Leser. In Teil 2 antwortet der Naturcoach Klaus Köhler mit provozierenden Gedanken und ganz praktischen Vorschlägen und fragt zurück: Was haben denn all die Krisen gemeinsam? Wir freuen uns auf weitere Diskussionsbeiträge - per Mail oder als Kommentar unten.

(c) Foto: Jacob Kelvinj

Gute Frage. Um welche Krise geht es denn überhaupt? Die Corona-Krise war und ist eine perfide inszenierte Pandemie, welche gezielt möglichst viele verängstigte Menschen in die «Gen-Spritze» treiben soll(te). Ich selbst war drei Wochen lang ziemlich angeschlagen, wäre aber nie auf die Idee gekommen, das ohnehin schon kranke Gesundheitssystem mit meinen Covid-Symptomen zu überlasten oder meinen Körper für lebensgefährliche Experimente missbrauchen zu lassen. Ich war vorbereitet, da ich mich seit Jahrzehnten mit dem Thema Gesundheit beschäftige und keine fragwürdigen Experten brauche, die mir etwas über meinen Körper erzählen. Ich zitiere an dieser Stelle gerne Eugen Roth: «Was bringt den Doktor um sein Brot? a) Die Gesundheit, b) der Tod. Drum hält der Arzt, auf dass er lebe, uns zwischen beiden in der Schwebe.»

Krise

Die oben gestellte Frage könnte sich aber auch auf die allgegenwärtige Klima-Krise beziehen, die bekanntlich unser aller Leben und die Existenz des gesamten Planeten bedroht. Das macht natürlich Angst und die entlädt sich dann z.B. in Strassenblockaden fanatischer Klebe-Aktivisten, welche unter anderem dazu führen können, dass lebensgefährlich verletzte Menschen nicht rechtzeitig Hilfe bekommen und im Krankenhaus versterben. In Anbetracht dessen erscheint das Schänden wertvoller Gemälde mit Tomatensuppe bzw. Kartoffelstock ja fast schon wie ein Kavaliersdelikt. Doch wenn die «Letzte Generation» den Rahmen der Sixtinischen Madonna mit ihren klebrigen Fingern besudelt, dann ist diese zweifelhafte Generation für mich wirklich das «Allerletzte» und kann einem nur noch leidtun. 

Ach übrigens: Das so verteufelte Spurengas Kohlenstoffdioxid (CO2) mit einem Volumenanteil von etwa 0,04% in der Luft ist die Nahrung der uns nährenden Pflanzen und kein Klimakiller. Doch wenn man so verbohrt ist, wie Greta und ihre verblendeten Jünger, dann kann man natürlich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen.

Ich bin jedenfalls vorbereitet und habe noch ein paar Kanister Benzin für mein fast 14 Jahre altes Auto in Reserve. Das fahre ich nämlich voller Stolz und der TÜV hat mir erst kürzlich die CO2–Unbedenklichkeit bescheinigt. Meine Mobilitäts-Ökobilanz ist definitiv besser, als die eines E-Auto-Besitzers. Und mein Fahrrad funktioniert allein mit Muskelkraft. Ich kenne also einige Fakten und ich liebe die Natur. Deshalb verhalte ich mich dementsprechend und ich lasse mir von niemandem Schuld zuweisen oder ein schlechtes Gewissen einreden.

Damit wären wir auch schon bei der Energie-Krise, die untrennbar mit der Finanz- und Wirtschafts-Krise verbunden ist. Auch in diesen Bereichen kann eigentlich jeder sehen, wie der Hase läuft. Zumindest derjenige, der Augen hat, um zu sehen – und Ohren, um zu hören. Seit vielen Jahren deutet sich an, was jetzt passiert und noch bevorsteht. Und ich kann mich nur wundern, wie manche Zeitgenossen nun plötzlich aus allen Wolken fallen. Ich bin schon lange vorbereitet, so gut das eben geht. Ich bin mit gleichgesinnten Menschen vernetzt, habe Vorräte für mehre Wochen und kann Wasser eines nahen Baches filtern. Ein Gas-Campingkocher, sowie eine Feuerschale ermöglichen mir warme Speisen. Und eine solarfähige Power Station versorgt mich bei einem Blackout (zumindest zeitweise) mit Strom. Da ich bekennender Bargeld-Fan bin, kann ich auch noch ein wenig Handel betreiben, wenn die Karten-Fetischisten frustriert auf irgendwelche Terminals einhämmern, die nicht mehr funktionieren werden. 

Eine Krise besorgt natürlich auch mich ganz besonders – die von langer Hand geplante und bewusst heraufbeschworene Ukraine-Krise, welche sich gerade zur Welt-Krise mit Weltkriegspotential entwickelt. Das Leid der direkt betroffenen Menschen ist real und sollte in keiner Weise bagatellisiert oder geleugnet werden! Doch die völlig einseitige Kriegs-Propaganda der Mainstream-Medien verdreht an vielen Stellen auf eine ganz perfide Weise Ursache und Wirkung. 

Engagierte Historiker, wie beispielsweise Daniele Ganser, müssen dann die Hintergründe beleuchten und die Geschichte wieder vom Kopf auf die Beine stellen, was leider noch viel zu wenige Menschen erreicht. Drei Jahrzehnte meines Lebens habe ich in der ehemaligen DDR verbracht. Ich habe gelernt, zwischen den Zeilen zu lesen und auf mein Bauchgefühl zu hören. Propaganda und Versuche, mein natürliches Menschseins zu unterwandern, sind mir also nicht fremd. Ich bin Manipulations-Attacken nicht schutzlos ausgeliefert, da ich darauf vorbereitet bin.

Es sind alles menschengemachte Krisen, die nicht versiegen werden, solange die ursächliche Krise nicht behoben wird.

Soll ich weiter machen? Vermutlich reichen diese Krisen-Beispiele. Ganz nüchtern betrachtet scheint die Lage jedenfalls ziemlich hoffnungslos. Und ich könnte noch einige Krisen auflisten, die uns drohen oder die bereits deutlich sichtbar sind, wenn man den Mut hat, wirklich hinzuschauen. Eine Krise nährt die andere und gleichzeitig lenken sie auch voneinander ab, so dass vielen Menschen nur noch die Resignation bleibt.

An dieser Stelle möchte ich eine andere, wichtige Frage ins Spiel bringen: Was haben all die Krisen gemeinsam? Meine persönliche Antwort lautet: Es sind alles menschengemachte Krisen, die nicht versiegen werden, solange die ursächliche Krise nicht behoben wird.

Traumatisierte Menschen traumatisieren Menschen. Da nützt es wenig, mit dem Finger auf andere zu zeigen und ein paar unbeliebte Spielfiguren auszuwechseln. Solange das Übel nicht an der Wurzel gepackt wird, kann sich langfristig nichts zum Besseren ändern.

Ganz spezielle Zeitgenossen sind ja der Meinung, dass die Spezies Mensch fehlerbehaftet sei und durch künstliche Intelligenz korrigiert oder zumindest durch Totalüberwachung reguliert werden sollte. Diese abgehobenen, elitären Kreise mit ihrer transhumanistischen Dystopie sind jedoch das Problem und kein Teil der Lösung bei der Bewältigung der ursächlichen Krise.

Für mich liegt ein entscheidender Schlüssel in einem Paradigmenwechsel, der alle Schichten der Gesellschaft erfassen sollte. Es braucht mehr Bewusstsein dahingehend, dass Menschen keine Objekte, sondern Subjekte sind. Der Start ins Leben (welcher bereits bei der Zeugung beginnt) und die ersten drei Kindheitsjahre sind von essenzieller Bedeutung für die Entwicklung eines Menschen. In dieser Zeit werden die Weichen gestellt, ob später narzisstisch gestörte Persönlichkeiten und im Extremfall abscheuliche Despoten zum Vorschein kommen, oder ob sich liebevolle Menschen entwickeln, denen eine Herzensverbindung mehr bedeutet als materieller Reichtum und politische Macht.

Wenn wir die kleinsten menschlichen Wesen wirklich willkommen heissen und ihnen von Anfang an unsere liebe- und verantwortungsvolle Aufmerksamkeit schenken, dann kann das grossartige Männer und Frauen hervorbringen, die so gewaltige Krisen gar nicht mehr entstehen lassen.

«Was mich nicht umbringt, macht mich stärker.»

Wie bereite ich mich also auf die Krise(n) vor? Ich werde möglichst vielen Menschen dabei helfen, sich den eigenen inneren Krisen und Kriegen zu stellen, damit diese zukünftig nicht mehr im Aussen eskalieren müssen. Derart gestärkte Erdenbewohner werden den göttlichen Funken in jedem Baby leichter erkennen und sind fähig, Kinder liebevoll in ein selbstbestimmtes Leben zu begleiten. So können diese ihr volles Potenzial entfalten und ihrem Wesenskern entsprechend zu wahrhaft authentischen Menschen heranwachsen. Vielleicht können so die meisten der uns bekannten Krisen zukünftig vermieden werden.

In diesem Sinne stimme ich Friedrich Nietzsches berühmter Aussage zu: «Was mich nicht umbringt, macht mich stärker.» Und deshalb empfinde ich die Krise auch als grosse Chance.

Krise

Wie beurteilen Sie die Lage? und vor allem: Wie bereiten Sie sich auf die Krise vor? Wofür würden Sie bei Ihrem Nachbarn klingeln? Am liebsten ist uns eine schriftliche Antwort per eMail an: [email protected], dann hat die fleissige Redaktion am wenigsten Arbeit.
Es darf auch ganz kurz sein!
Sie können uns auch eine Nachricht mit Ihrer Telefonnummer und ein paar Stichworten schicken. Wir nehmen dann Kontakt mit Ihnen auf und schreiben aus dem Gesprächsprotokoll einen Artikel.

 

Klaus Köhler: Als Natur-Coach begleite ich Menschen ein Stückweit auf ihrem Weg zu sich selbst. In meinen Rollen als Ernährungs- und Elektrosmog-Berater vermittle ich zudem wertvolle Impulse für ein gesünderes Leben. Besonders am Herzen liegen mir die Kinder dieser Erde, deren Entwicklung aus meiner Sicht ganz wesentlich für den Zustand einer Gesellschaft ist.

10. November 2022
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