Der USA geht die Munition aus
Nur fünf Tage nach Beginn des amerikanischen Angriffskriegs im Iran klagt US-Präsident Trump über leere Waffenlager. Auch die EU-Außenbeauftragte Kallas macht sich Sorgen.

Der US-Präsident hat sich mit seinem Angriff auf Iran in eine unhaltbare Lage gebracht. Erst kam heraus, daß er den Krieg nicht begründen und auch keine Kriegsziele definieren kann. Dann löste der Konflikt eine neue weltweite Öl- und Gaskrise aus, die auch die USA trifft.

Nun gehen dem imperialen Führer der ehemals westlichen Welt auch noch die Waffen aus: Weil die Bestände bedrohlich schwinden, hat Trump am Freitag eine Krisensitzung mit den großen US-Rüstungskonzernen einberufen. Zitat aus X:

The meeting underscores the urgency felt in Washington to shore up weapons stocks after the Iran operation drew heavily on munitions. Since Russia invaded Ukraine in 2022 and Israel began military operations in Gaza, the U.S. has drawn down billions of dollars’ worth of weapons stockpiles, including artillery systems, ammunition and anti-tank missiles. The conflict in Iran has consumed longer-range missiles than those furnished to Kyiv.

Die Waffenlager waren schon vor dem Irankrieg leer. Trump hat offenbar auf eine schnelle Kapitulation des Mullah-Regimes gehofft. Doch er hat sich verzockt – nun könnte es auch Probleme in der Ukraine geben. Die EU-Außenbeauftragte Kallas schlägt Alarm.

Der Iran-Krieg habe “klare Auswirkungen auf den Ukraine-Krieg”, weil die in der Ukraine benötigten Verteidigungsfähigkeiten “nun auch in den Nahen Osten verlagert werden”, sagte sie. Das betreffe auch die Lieferketten für die Luftabwehr.