Elon Musk will im Wallis die grösste Starlink-Anlage Europas bauen – es regt sich Widerstand

Kritik an fehlender Transparenz, möglichen Gesundheitsgefahren und Eingriffen in Natur und Datensouveränität – Verfahren derzeit sistiert

Im Walliser Dorf Leuk regt sich Widerstand gegen ein Grossprojekt von Elon Musk: Geplant ist die grösste Starlink-Bodenstation Europas mit 40 zusätzlichen Antennen. 

Die Dorfärzte Hanna Schnyder-Etienne und Roman Kuonen führen den Protest an. Sie kritisieren fehlende Transparenz im Baugesuch, unzureichende Angaben zu Strahlung sowie ungeklärte gesundheitliche und ökologische Risiken – insbesondere für Bevölkerung, Tiere und das nahe Naturschutzgebiet. 

Auch Fragen der Datensouveränität stehen im Raum. Eine Bürgerinitiative erreichte einen vorläufigen Baustopp und kämpft nun weiter vor Behörden und Gerichten. Während Gemeinde, Bund und Bundesstellen wirtschaftliche Vorteile und technische Sicherheit betonen, fordern die Gegner eine nationale Debatte. Der Entscheid des Staatsrats steht noch aus.