Laut einem Bericht der «Financial Times» bereitet sich die EU-Führung auf mögliche Verhandlungen mit dem russischen Präsidenten Putin vor. Gleichzeitig treffen Brüssel und mehrere Mitgliedstaaten Vorbereitungen für einen längeren Konflikt mit Russland. Als Grund gilt unter anderem die Unzufriedenheit mit den schleppenden Friedensbemühungen der USA unter Präsident Trump. Besonders Kommissionspräsidentin von der Leyen und Aussenbeauftragte Kallas gelten als harte Linie.
Auch Bundeskanzler Merz und Aussenminister Wadephul sehen Russland als existenzielle Bedrohung und wollen die EU «sturmfest» machen. Kritiker fragen, ob ernsthafte Gespräche möglich sind, solange die EU nicht mässigend auf Kiew einwirkt. Ukrainische Angriffe auf die Moskauer Maiparade am 9. Mai könnten eine gefährliche Eskalation auslösen.