Hoch hinaus

An den Grencher Wohntagen wird über eine Renaissance des Hochhausbaus diskutiert

Das Hochhaus erlebt gegenwärtig eine Renaissance. Dies geschieht dank Fort-schritten in der Bautechnik aber auch aus ökonomischen Überlegungen. Bei einem geringen Landverbrauch kann innert kürzester Zeit viel Wohnraum bereitgestellt werden. Funktional wie architektonisch bietet das Hochhaus Möglichkeiten, um wirklichen Städtebau zu betreiben. Das Hochhaus vermag, als Solitär richtig eingesetzt, einem Stadtbild oder Quartierteil ungeahnte neue Identität und Akzente zu verleihen, so auch in der kleinen Wohn- und Technologiestadt Grenchen. Die Wakkerstadt arbeitet dazu an einem neuen städtebaulichen Leitbild, das anhand eines möglichen Bauprojekts illustriert und zur Diskussion gestellt wird. An der Diskussion nehmen Michael Koch, Dozent für Städtebau und Quartierplanung, Universität Hamburg, Theodor F. Kocher, Espace Real Estate AG und Claude Barbey, Stadtbaumeister Grenchen teil. Alle Interessierten sind eingeladen sich am Gespräch zu beteiligen und ihre Ideen einzubringen.

In Grenchen stehen bereits sechs Hochhäuser, die teilweise das Stadtbild prägen. Die ersten entstanden in den 50er Jahre unter dem Eindruck der grassierenden Wohnungsnot. Doch sind Hochhäuser in der heutige Zeit noch erwünscht und was zeichnet ein gutes Hochhaus aus?

Hoch hinaus
Montag, 26. Oktober 2009, 19 Uhr
Kultur-Historischen Museum Grenchen
21. Oktober 2009
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