Die Transgender-Rassismus-Lobby
Sie bezahlen rassistische Aktionen, für deren Bekämpfung sie dann Geld kassieren. Der NGO-Industrielle Komplex – am Beispiel des Southern Poverty Law Center (SPLC) aus den USA.
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Das Southern Poverty Law Center (SPLC) in Alabama

Das Southern Poverty Law Center (SPLC) ist in den USA eine bekannte und bislang in linken Kreisen hochgeschätzte Lobbygruppe: Sie kämpfen gegen Rassismus und Transfeindlichkeit – glaubte man jedenfalls. Jetzt wurde bekannt, dass sie über mindestens zehn Jahre ihre angeblichen Gegner finanziert haben, bis hin zum Ku-Klux-Klan und rechtsradikalen Terrororganisationen.

Das FBI hat am 22.4.26 bekanntgegeben, dass es auf Bundesebene Anklage gegen die Aktivistengruppe erheben wird. (1) Offiziell war es das erklärte Ziel der Lobbygruppe aus den Südstaaten, gegen rassistische Übergriffe vorzugehen. Zu diesem Zweck haben sie Spendengelder eingeworben.

Laut FBI gibt es nun wasserdichte Beweise, dass die Gruppe Schattenfirmen gegründet hat, die Gelder an rechtsextreme, gewalttätige Organisationen gespendet haben. Diese haben wiederum die gewünschten Aufreger produziert, wodurch sie wiederum mehr Spendengelder einwerben konnten.

Die Finanzierung der NGO kommt– anders als in Deutschland – nicht hauptsächlich aus Steuermitteln, sondern von Stiftungen. Der Open Society Fund von George Soros ist einer der grossen Geldgeber, aber auch die Investmentbank JPMorgan, George Clooney, Tim Cook (der Chef von Apple) oder OpenAI. (2) Laut der letzten veröffentlichten Steuererklärung 2024 hat die Organisation 129 Millionen US-Dollar im Jahr eingenommen.

Drei Millionen Dollar davon flossen, wie das FBI nun meldet, an ultrarechte, rassistische und auch terroristische Gruppen. Hass, Hetze und Übergriffe wurden somit von einer Lobbygruppe finanziert, die angeblich genau dagegen ankämpft.

Das hat Auswirkungen. Natürlich erstmal auf die direkten Opfer dieser mit reichen Geldern bedachten rechtsextremen Organisationen. Aber nicht nur das. Eine weitere Tätigkeit der SPLC ist der Report über Hass und Rechtsextremismus. (3) Darin beklagen sie nicht nur Übergriffe auf «marginalisierte» Gruppen – Übergriffe, die sie selbst finanziert haben. Sondern greifen auch Organisationen an, die sich ihren Zielen entgegenstellen.

Beispiel Trans: Gleich zu Beginn des Reports wird erklärt, man müsse Anti-LGBTQ als einen Arm der weissen Vorherrschaftsideologie verstehen. Was das eine mit dem anderen zu tun hat, wird nicht erklärt. Alles, was Trans-Ideologie in Frage stellt, wird darin als «Pseudo-Wissenschaft» bezeichnet. Auch wird eine Verbindung zu Eugenik gezogen – ohne jeden Nachweis, ohne Begründung.

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Eine dieser im Report gegen Hass und Rechtsextremismus schwer beschimpften Gruppen ist die SEGM (Gesellschaft für evidenzbasierte Gendermedizin – Society for Evidence based Gender Medicine). Diese hoch angesehene Gesellschaft wird in dem 150 seitigen «Bericht» als Anti-LGBTQ-Hassgruppe und Vertreterin von Pseudo-Wissenschaft diffamiert – ohne dass diese Vorwürfe auch nur im Ansatz belegt würden.

Die Definition dieses Hasses lautet: Anti-LGBTQ-Hass beinhalte «plumpe Beschimpfungen sowie die Verbreitung herabwürdigender Propaganda und Falschbehauptungen» sowie «Überzeugungen oder Praktiken, die eine ganze Bevölkerungsgruppe angreifen oder verunglimpfen, typischerweise aufgrund unveränderlicher Merkmale». (4) Nichts davon wurde der SEGM konkret vorgeworfen, nur pauschal. Keine plumpe Beschimpfung, keine herabwürdigende Propaganda, keine Falschbehauptung wird genannt. Es gibt keinerlei Beispiele für solch ein Verhalten seitens der Gesellschaft, die genau zu dem Zweck gegründet wurde, wissenschaftlich an das Transthema heranzugehen.

SEGM ist zweifelsohne eine Organisation, die dem Southern Poverty Law Center gegen den Strich geht. Sie fordert evidenzbasierte Untersuchungen statt Ideologien, wenn es um Transmedizin geht, vor allem wenn Minderjährige betroffen sind. Drei dieser Untersuchungen haben sie selbst in Auftrag gegeben: eine Studie zu Pubertätsblockern, eine zu gegengeschlechtlichen Hormonbehandlungen und eine zu Brustamputationen, die alle in peer-reviewten angesehenen Journalen veröffentlicht wurden. Sie kommen zu den gleichen Ergebnissen wie alle anderen internationalen wissenschaftlichen Studien zu diesem Thema auch: Man solle Minderjährige nicht mit Pubertätsblockern oder Gegenhormonen behandeln und dadurch sterilisieren und auch Mädchen nicht ihre Brüste abschneiden. Das reicht offenbar, um im Hass-Atlas der Organisation aufzutauchen. Sie werden darin auf eine Stufe mit terroristischen Vereinigungen gestellt.

Das Southern Poverty Law Center nimmt auch einzelne Mitglieder von SEGM aufs Korn. Sie bezichtigen sie der fundamentalen Christlichkeit oder Bigotterie, der Transphobie, des Rechtsradikalismus und einiger anderer Dinge mehr. Wer für oder mit SEGM arbeitet, wird persönlich diffamiert.

Woke Bankrotterklärung: Was meiner Meinung nach dahintersteht

3 Millionen Dollar, um Rassismus in den USA zu fördern! Offenbar gab es zu wenig Rassismus und Transfeindlichkeit in den USA, da hat SPLC nachgeholfen, um ihre Existenz, ihre Spendengelder und Ansehen weiter sichern zu können.

Zusätzlich sollen alle Menschen, die vom woken Glauben abweichen, als rechtsradikal geframet und deren Meinungsäusserungen mit «Genozid» gleichgesetzt werden. Die Quintessenz ist klar: Wer Fragen stellt, ist rechtsradikal und befürwortet letztlich Genozide.

Wir haben also eine Aktivistengruppe, die über False Flag Operationen selbst Gelder einwirbt und mit diesen Geldern Andersdenkende abwertet. Das ist eine moralische Bankrotterklärung, kein Zweifel.

Doch es bleibt die Frage: Was sehen wir hier eigentlich genau? Ist es ein rein wirtschaftliches Kalkül? Überlegt der Vorstand, wie viele Millionen Dollar man für sich selbst behalten kann und wie viele man optimal einsetzen sollte, um durch Hass, Hetze und Übergriffe mehr Spendengelder zu erhalten? Und kam Trans in dieser ursprünglich gegen Rassismus gegründeten Gruppe nur deshalb als Thema hinzu, weil da die Dollar lockerer sitzen? Geht es hier wirklich nur darum, möglichst hohe Einkommen und Swimmingpools für die Law Center-Angestellten zu finanzieren?

Das könnte dann plausibel sein, wenn die meisten Spendengelder von lokalen Schwarzen kämen, die sich bedroht genug fühlen müssen, um einen Scheck zu schreiben. Aber glaubt man wirklich, Soros spendet nur dann, wenn genügend Kreuze an den Strassen Alabamas brennen?

Interessant ist doch, dass diese weitgehend künstlich fabrizierte ultra-rechte Bedrohung dazu herangezogen wird, vollkommen legitime und sauber arbeitende Organisationen zu diffamieren. Man stellt SEGM auf eine Stufe mit den Rechtsradikalen, die man selbst finanziert hat.

Hier kommen wir zu interessanten Bezügen in Deutschland. Denn wer kennt das nicht? Wer vom gängigen Narrativ abweicht, wird des Rechtsradikalismus bezichtigt. Wenn man Glück hat, wird einem nur unterstellt, man sei zu dumm, um zu merken, wie man ultra-rechten Kreisen in die Hände spielt. Diese Hetze funktioniert aber nur, wenn Rechtsradikalismus eine Rolle spielt.

In den USA war diese Rolle offensichtlich nicht mehr gross genug. Das künstlich finanzierte Gespenst der Rassisten schlägt deshalb nicht nur die realen Opfer. Es dient auch dazu, Thesen als undenkbar und nicht debattierbar zu beschreiben, weil legitimiert rechtsradikal.

In Deutschland finanziert Gott sei Dank niemand Übergriffe auf Transmenschen. Das, was hier als Hass und Hetze gegen Trans verkauft wird, ist unglaublich weit weg von echten Bedrohungen. Die häufigste «Gewalt» gegen Transpersonen besteht darin, sie mit ihrem biologischen Geschlecht anzusprechen. Das Psychotherapeutenjournal nennt auch noch «ausschliesslich heteronormativ gestaltete Räume ohne Hinweis auf geschlechtliche Vielfalt» als eine echt üble Aggression. (5) Also jeder Raum ohne Transflagge ist eine Aggression gegen Transmenschen. Doch nicht nur Gewalt, auch das, was bei uns als Hetze verkauft wird, ist – gelinde gesagt – lächerlich.

Rona Duwe wurde zum Beispiel kürzlich «Hetze» vorgeworfen. Dieser Absatz ist leider etwas lang, denn da es sich um eine an den Haaren herbeigezogene Hetze handelt, braucht es anders als bei echten Kampagnen viele Worte, um den Sachverhalt zu beschreiben: Sie hatte ein Video geteilt, in dem Sabine Maur, die Vorsitzende der rheinland-pfälzischen Psychotherapeutenkammer, auf einer offiziellen Fortbildung die Teilnehmer darüber informiert, wie man Krankenkassenregeln umgehen kann, um mehr Transoperationen finanziert zu bekommen. Auf dieses Teilen hin wird sie abgemahnt und bietet daraufhin an, den Tweet zu löschen. Die Klägerin wollte aber unbedingt einen Prozess. Nach dem Urteil (Duwe gewann) trat Sabine Maur als Präsidentin zurück. Es kommt nun einmal nicht gut, wenn die Kammerpräsidentin als Aufseherin über korrektes Handeln das Umgehen der Regeln nahelegt.

Das aber sei angeblich eine unerträgliche Hetzkampagne seitens Duwe gewesen. Was hat sie getan? Sie hat ein Video auf X geteilt. Sie hat sogar angeboten, den Tweet zu löschen. Sie ist vor Gericht erschienen, weil sie verklagt wurde. Sie hat gewonnen, weil sie im Recht war.

Dies ist leider ein typisches Beispiel, wie eine abweichende Meinung zu einer «unerträglichen Hetzkampagne» umgedeutet wird. Gäbe es bessere Beispiele für abwertendes Verhalten in unserer Gesellschaft, der Bundesverband Trans würde sicher ausführlich darüber berichten.

In Deutschland werden NGOs grosszügig mit Steuermitteln eingedeckt. Diese propagieren damit die Politik, die von der Regierung gutgeheissen wird. Statt Geldwäsche ist es eine Art «Politik-Wäsche»: Also die Bäckereifachangestellte und der Bankkaufmann finanzierenn mit ihren Steuerzahlungen Translobbygruppen, die grüne Thesen untermauern und jeden Kritiker dieser Thesen als rechtsradikalen Hetzer diffamieren. No debate!

Fazit: Statt «maximale Spendengelder» können wir «no debate» als Hauptziel der Southern Poverty Law Centers sehen: Damit bekämen die finanzierten Übergriffe noch eine weitere Bedeutung – neben der unglaublich zynischen Entscheidung, Menschen überfallen zu lassen, um Spendengelder einzuwerben. Über den Teufel des Rechtsradikalismus an der Wand können wissenschaftliche Diskussionen vortrefflich unterdrückt werden. Warum? Vermutlich einfach deshalb, weil man selbst die schlechteren Argumente hat.

In ihrer Erklärung zu den Vorwürfen schreibt die Gesellschaft für evidenzbasierte Medizin (SEGM): «Wir möchten diejenigen, die anderer Meinung sind, nicht dämonisieren…Diese Kritiker sind wichtige Stimmen und verdienen ebenfalls Respekt. Wissenschaft klärt Meinungsverschiedenheiten durch gründliche Forschung und lebhafte Debatten. Es liegt jedoch in der Verantwortung aller Beteiligten, sich in gutem Glauben an diesen Diskussionen zu beteiligen, Meinungsverschiedenheiten auszutragen, ohne falsche Narrative zu verbreiten, und stets die langfristige Gesundheit und das Wohlergehen besonders schutzbedürftiger Jugendlicher an erste Stelle zu setzen.» (6)

Es ist Zeit, Debatten einzufordern. Über die Rolle von NGOs. Über deren Legitimität als steuerfinanzierte Regierungshelfer. Über die Themen, die anstehen. Mit Argumenten, nicht mit ideologischen Keulen.


Quellen:

  1. https://www.youtube.com/watch?v=z762c8Dlqus
  2. https://nypost.com/2026/04/23/us-news/splcs-donors-like-clooney-soros-stay-mum-after-its-indicted-over-alleged-3m-hate-group-informant-scheme/?utm_source=chatgpt.com
  3. https://www.splcenter.org/resources/reports/year-hate-extremism-2024/
  4. https://segm.org/SPLC-SEGM-Response-2025
  5. Bedarfsgerechte Gesundheitsversorgung für trans- und nicht binäre Menschen, in: Psychotherapeutenjournal, 1/26
  6. https://segm.org/SPLC-SEGM-Response-2025

Anne Burger

Anne Burger

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