Leipzig/Halle als Nato-Drehkreuz für die Ukraine
Drohnen-Vorfall wirft Fragen auf

Die Bundesanwaltschaft ermittelt nach einem Drohnen-Vorfall am Flughafen Leipzig/Halle. Es handle sich um einen «schwerwiegenden Angriff auf die Transport- und Logistikinfrastruktur in Deutschland». Viele Details bleiben jedoch unklar: War es eine russische, westliche oder ukrainische Drohne? Warum wurde der Sprengstoff Semtex verwendet, den Russland im Ukrainekrieg kaum einsetzt? Und wieso konnte ein Busfahrer die Drohne unschädlich machen?

«Lost in EU» stellt die offizielle These eines hybriden Anschlagsszenarios in Frage. Ausser Zweifel stehe hingegen, dass sich der Flughafen Leipzig/Halle zu einem wichtigen Nato-Drehkreuz für die Ukraine entwickelt hat. Dort werden ukrainische Flugzeuge geparkt sowie Waffen und Munition verschickt.

Die Nutzung als Militärflughafen ist ein weitaus grösseres Risiko. Die Zurverfügungstellung deutscher Infrastruktur für den Krieg wird von Politik und Medien weitgehend hingenommen.