Anarchistische Netzwerke wie Solidarity Collectives (SC), Radical Aid Force (RAF) und Good Night Imperial Pride unterstützen nicht nur Hilfslieferungen, sondern auch das ukrainische Militär direkt – mit Drohnen, Propaganda und sogar Kämpfern an der Front.
Diese «Antiautoritären» verklären den von NATO-Ländern hochgerüsteten Konflikt zum «Volkskrieg» und sehen sich in der Tradition der Spanienkämpfer. Dabei ignorieren oder verharmlosen sie die starke Präsenz rechtsextremer Einheiten wie die Asow-Korps mit bis zu 160'000 Soldaten. Kritische marxistische Stimmen werden als «Sprachrohre Russlands» diffamiert. Spendenakquisen und Filmvorführungen (z. B. «Anti-Authoritarians at War») finden in linken Zentren wie der Roten Flora statt. Zwangsrekrutierungen, Bündnisse mit Neonazis und der Preis an Menschenleben werden dabei ausgeblendet. Eine kritische Linke sollte Frieden und Antimilitarismus priorisieren statt blinden Kriegsbegeisterung.