TX, Ringier, CH Media und die NZZ-Gruppe sind durch gemeinsame Geschäfte, Druckaufträge und Vermarktung eng verflochten. Wer einen Partner kritisiert, riskiere Ärger mit der eigenen Verlagsleitung. Während SRF regelmässig unter Beschuss stehe, würden die privaten Konzerne weitgehend geschont. Zimmermann sieht die Branche auf dem Weg zum Kartell und berichtet von einem Artikel, der nach einem Anruf auf höchster Verlagsebene gelöscht worden sei.
Unabhängige Medienkritik könnten sich noch «Weltwoche» und WOZ leisten. Zugleich beschreibt er Roger Köppels gewachsenen Einfluss auf die «Weltwoche», besonders beim Ukrainekrieg. Spekulationen über russische Geldzahlungen weist er zurück.
Ein Gespräch über wirtschaftliche Abhängigkeiten und die blinden Flecken der vierten Gewalt.
Kamera und Schnitt:
Stefan Theiler | Transition TV
Kolumnen von Kurt W. Zimmermann in der Weltwoche
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