Die syrische Übergangsregierung erleichtert ausländischen Investoren den Zugang zum heimischen Markt. Besonders US-amerikanische Unternehmen sollen von den neuen Möglichkeiten profitieren. Der US-Sondergesandte Tom Barrack sieht in Syrien künftig einen wichtigen Knotenpunkt für den Öl- und Gastransport in der Region, wie das arabische Magazin Al-Majalla berichtete.
Hintergrund sind geopolitische Überlegungen zu alternativen Energiekorridoren. Nach dem Sturz der früheren Regierung strebt Damaskus rasche wirtschaftliche Öffnung an. US-Firmen sollen bei der Wiederherstellung der Energieinfrastruktur mitwirken. Beobachter sehen darin den Versuch, westliches Kapital anzuziehen und gleichzeitig regionale Machtverhältnisse neu zu gestalten. Kritiker warnen vor einer einseitigen Ausrichtung auf US-Interessen. Die Entwicklungen könnten den Energiemarkt im Nahen Osten nachhaltig verändern.