Die Subventionen erreichten zuletzt rund 49 Milliarden Franken pro Jahr. Das entspricht 6 Prozent der jährlichen Wirtschaftsleistung. Trotz Schuldenbremse und Spardruck sind die Bundessubventionen seit 2015 inflationsbereinigt um 22,8 Prozent gestiegen.
Die Empfängerliste ist nicht nur lang sondern auch überraschend: Rolex hat 277'000 Franken für Kinderbetreuung bekommen; zugleich flossen 10'800 Franken in Sprachkurse für Pizzeria-Mitarbeiter. Nestlé erhielt 72'000 Franken für Migrationszusammenarbeit; Ecoplan 106'000 Franken unter anderem für eine Gender-Studie zur Ausländerintegration. Die Milchjugend (Jugendorganisation für lesbische, schwule, bi, aro-ace, trans und intergeschlechtliche Jugendliche) erhielt 132'000 Franken u.a. für queere Jugendliche; Roche 507'000 Franken für Übergangsmassnahmen beim Horizon-Paket. Pro Velo erhielt 421'000 Franken; der Automobilclub TCS 103'000 Franken. Die vollständige Empfängerliste zum Downloaden unter: https://www.iwp.swiss/uploads/media/Publikationen/wp-27989-IWP-Subventionsreport-Sonderausgabe-2026-Liste-der-Erstempfaenger-1.xlsx