Zypern wird wider Willen in den eskalierenden Iran-Krieg hineingezogen. Nach einem Drohnenangriff auf die britische RAF-Basis Akrotiri am 1./2. März 2026 – mutmaßlich iranisch oder von Hisbollah – reagierten mehrere Länder mit massiver Militärverstärkung.Griechenland entsandte die Fregatten „Kimon“ und „Psara“ zur Luftverteidigung. Großbritannien schickt ein Kriegsschiff samt Hubschraubern, Frankreich Raketen- und Drohnenabwehrsysteme sowie eine Fregatte. Deutschland prüft Beteiligung.
Zyperns Regierungssprecher betonte: „Die Republik Zypern nimmt nicht teil, nimmt nicht teil und wird nicht an militärischen Operationen teilnehmen.“ Die Insel sei kein Konfliktteilnehmer, Schutzmaßnahmen dürften nicht als Beteiligung missverstanden werden.
Trotz Nicht-NATO-Mitgliedschaft und fehlender EU-Beistandsklausel wächst die Sorge: Die exterritorialen britischen Basen Akrotiri und Dhekelia machen Zypern zum potenziellen Ziel und Startrampe. Der EU-Vorsitz (seit 1. Januar) ist massiv beeinträchtigt – mehrere Treffen fielen aus.
Präsident Christodoulides sprach von „geringem Sachschaden“ durch die Shahed-Drohne, doch die Insel droht zum Kollateralschaden eines fremden Krieges zu werden